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Grenzbrücke ist nun doppelt gesichert

Neben einem Findling ist der Übergang in Ostritz nun auch durch zwei Metallbügel eingeengt. Kriminalität aber herrscht nach wie vor.

Am Grenzübergang in Ostritz liegt jetzt nicht nur ein Findling (Hintergrund), sondern auf polnischer Seite gibt es auch wieder eine Brückeneinengung.
Am Grenzübergang in Ostritz liegt jetzt nicht nur ein Findling (Hintergrund), sondern auf polnischer Seite gibt es auch wieder eine Brückeneinengung. ©  privat

Doppelt hält besser - das trifft nun auch auf die Grenzbrücke in Ostritz zu. Nachdem seit einigen Tagen auf deutscher Seite ein riesiger Findling vor der Brücke liegt, sind nun zusätzlich auf polnischer Seite zwei Metallbügel wieder angeschweißt worden. Damit ist der Grenzübergang doppelt gesichert - vor allem gegen Autodiebe, die wahrscheinlich über die Brücke ihr Diebesgut transportieren wollten. 

Die Stadt Ostritz habe sich nach Aussage von Bürgermeisterin Marion Prange (parteilos) dafür stark gemacht, dass der Grenzübergang durch Barrieren besser geschützt wird. Erst jetzt sei Bewegung in die Sache gekommen. Die Ostritzer Rathauschefin schreibt das unter anderem auch dem Leitungswechsel im Ordnungsamt des Landkreises zu. Der Findling sei zwar nicht die Vorzugsvariante der Stadt Ostritz gewesen, aber die einzige relativ unkomplizierte Möglichkeit, die Durchfahrt zu verhindern.

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Kaum dass der Stein lag, gab es auch auf polnischer Seite Bewegung. Und mit einem Mal waren auch die abgerissenen Metallbügel am Brückengeländer wieder angebracht. Der Findling ist sozusagen der "Stein des Anstoßes" gewesen.

Die Idee, einen Findling vor die Brücke zu legen, stammt vom Ostritzer Stadtrat Thomas Göttsberger (Wählervereinigung Siedlung), der auch die jüngste Aktion der polnischen Seite als seinen Erfolg verkauft.

Während Autodiebe die Ostritzer Grenzbrücke nicht als Schlupfloch nutzen können, hindern die Barrieren Einbrecher und Diebe nicht daran, in der Neißestadt auf Beutezug zu gehen. Und gestohlen wurde in jüngster Zeit reichlich - wie die Meldungen der Polizei deutlich machen. Unbekannte hatten erst in der Nacht von Montag zu Dienstag vergangener Woche einen größeren Diebeszug gestartet, wollten dabei unter anderem einen Opel Vivaro stehlen und brachen in mehrere Objekte ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Findling übrigens schon vor der Brücke gelegen.

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