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Getöteter Großenhainer: War es gemeinschaftlicher Mord?

Nach dem Tod eines 37-Jährigen aus Großenhain droht zwei Frauen und zwei Männern eine lebenslange Haftstrafe. Auch die Ehefrau wird beschuldigt.

Ermittler suchen im Juni 2020 zwischen Medessen und Zottewitz nach Spuren eines Tötungsdelikts - nun wird wegen des Verdachts auf gemeinschaftlichen Mord ermittelt.
Ermittler suchen im Juni 2020 zwischen Medessen und Zottewitz nach Spuren eines Tötungsdelikts - nun wird wegen des Verdachts auf gemeinschaftlichen Mord ermittelt. © Kristin Richter

Großenhain/Dresden. Ein Totschlag im Affekt? Ein eskalierter Beziehungsstreit? Davon geht die Staatsanwaltschaft im Fall des getöteten 37-Jährigen aus Großenhain nun nicht mehr aus: Man ermittele nun gegen die vier Beschuldigten, darunter die Ehefrau des Toten, wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Mordes, bestätigte Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt am Montag der SZ. Die zwei Frauen und zwei Männer befinden sich nach wie vor in U-Haft.

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Die Leiche eines 37-Jährigen wird in einem nahen Wald gefunden. Einen Tag später nimmt die Polizei vier Verdächtige fest.

Wie das Onlineportal Tag 24 berichtete, hätten die vier Beteiligten den Großenhainer in ein Auto gezerrt, in den Wald gefahren und dort mit Fäusten, Steinen und einem Baseballschläger auf ihn eingeschlagen. An den Verletzungen sei der Mann gestorben. Diese Angaben wollte die Staatsanwaltschaft weder bestätigen noch dementieren – vor dem Hintergrund der laufenden Ermittlungen. (SZ/csf)

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