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Feuilleton

Großer Beifall für Theo Adam

In der Semperoper ehrten und feierten Kollegen und das Publikum den verstorbenen Kammersänger. Nur dessen Freund Peter Schreier fehlte.

Theo Adam 1985 vor seiner Wirkungsstätte, der Semperoper. © dpa

Was für ein schöner, feierlicher wie einnehmender Empfang! Die Semperoper Dresden hatte am Sonntag zu einer Gedenkmatinee für ihren im Januar 92-jährig verstorbenen Kammersänger Theo Adam gebeten. Doch nicht Trauer stand im Vordergrund, sondern Ehrung und seine Musik. Und so erklang, während das Publikum in den Zuschauersaal strömte, bereits die von der Staatskapelle eingespielte „Rosenkavalier“-Suite vom Band. Jene Weisen, die der Bassbariton so eindrücklich und oft interpretiert hatte. Wohl jeder, der Adam je in der Rolle erleben konnte, dürfte vor seinem geistigen Auge den übermütigen Tanz des Landjunkers Ochs auf Lerchenau aus dieser Richard-Strauss-Oper gesehen haben. Adam machte ihn bei der Wiedereröffnung der Semperoper 1985 zu einem Kabinettstück.

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