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„Ich bin kein Superheld“

In einem Kostüm, das provoziert, läuft Stefan Jaroschinski aus Frankenberg durch die Städte. Was treibt diesen Mann an?

Von Heike Heisig
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So sieht Stefan Jaroschinski als Achilles, der Amazonenkrieger, aus. In diesem Kostüm erregt er fast überall, wo er hinkommt, Aufsehen. Die Lacher hat er immer auf seiner Seite, wenn er die Brüste aufklappt und Autoschlüssel oder Geld herausholt. Andere M
So sieht Stefan Jaroschinski als Achilles, der Amazonenkrieger, aus. In diesem Kostüm erregt er fast überall, wo er hinkommt, Aufsehen. Die Lacher hat er immer auf seiner Seite, wenn er die Brüste aufklappt und Autoschlüssel oder Geld herausholt. Andere M © André Braun

Roßwein/Mittelsachsen. In Städten wie Roßwein und Hainichen passiert selten etwas Aufregendes. Stefan Jaroschinski ändert das schnell, egal wo er gerade auftaucht. Dann nämlich, wenn er Jackett und Lederhose gegen ein Kostüm tauscht, das dem Aufzug von Superman ähnlich sieht, damit aber gar nichts zu tun hat. „Ich bin kein Superheld. Ich habe keine besonderen Eigenschaften, bin nichts Besonderes“, sagt er über sich selbst. Und trotzdem wird aus ihm eine einzigartige Person, wenn er einen Brustpanzer anlegt oder in knallrote Kniestiefel mit sage und schreibe 14 Zentimeter hohem Absatz schlüpft. Dass er froh ist, wenn er diese Schuhe wieder abstreifen kann, gibt Stefan Jaroschinski gern zu. Das wird Frauen beruhigen, die ihn wegen des geschmeidigen Gangs auf diesen Absätzen bewundern.

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