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Immer schön sauber bleiben

Resistente Erreger gelten als Schreckgespenst der Medizin. Krankenhaushygieniker nehmen die Keime aufs Korn.

Von Jörg Stock
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Sind die Hände des Reporters keimfrei? Unterm Schwarzlicht der „Black Box“ zeigen sich noch Lücken. Desinfektion ist das Mittel der Wahl im Kampf gegen Keime. 2017 verbrauchte das Helios-Klinikum Pirna rund 6 000 Liter desinfizierender Stoffe.
Sind die Hände des Reporters keimfrei? Unterm Schwarzlicht der „Black Box“ zeigen sich noch Lücken. Desinfektion ist das Mittel der Wahl im Kampf gegen Keime. 2017 verbrauchte das Helios-Klinikum Pirna rund 6 000 Liter desinfizierender Stoffe. © Daniel Schäfer

Meine Hand schüttelt Bodo Franke ohne Umschweife. „Ich hab’ keine Berührungsängste“, sagt er lachend. Dabei ist er hier, am Klinikum Pirna, nicht nur leitender Oberarzt, sondern auch Krankenhaushygieniker. Und ich habe den Desinfektionsspender am Eingang ignoriert. Da wird er eine Spur ernster. Man kann ja keinen Besucher zwingen, den Spenderhebel zu drücken, sagt er. Der gesunde Menschenverstand sollte sich von selber einschalten. „Die Händedesinfektion ist der Grundbaustein der Hygiene.“

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