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Sicherer mit Fahrrad durch das Oberland

Neusalza-Spremberg will Wander- und Radwege verbessern und Rastplätze bauen. Eine besondere Neu-Anschaffung soll künftig Drahtesel vor Dieben schützen.

Symbolfoto
Symbolfoto ©  dpa

Endlich ein Toilettenhäuschen! Schon lange sollte das am Wanderrastplatz in Friedersdorf beim Pflegeheim im ehemaligen Schloss entstehen. Denn außer dem Rastplatz, wo Wanderer und Spaziergänger auch ihre Autos abstellen können, gibt es hier einen Abenteuerspielplatz. Die Fläche, auf der einmal ein Kinderferienlager stand und das vor Jahren abgerissen wurde, ist deshalb beliebtes Ausflugsziel von Familien. Nur eines fehlte bisher eben für einen längeren Familienaufenthalt: eine Toilette

Nun soll sie in Form eines Sanitärcontainers auf dem Gelände entstehen, erklärt Bürgermeister Matthias Lehmann (CDU) die Pläne. Auch eine barrierefreie Toilette wird hier eingebaut. 

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Dreiviertel Million Euro für Wege und Rastplätze

Die Stadt Neusalza-Spremberg investiert in der nächsten Zeit rund eine viertel Million Euro in Wanderwege und Rastplätze, also in die Infrastruktur, die auch Touristen in die Oberlandstadt locken und ihnen den Aufenthalt hier noch angenehmer machen sollen. Fördermittel bekommt die Stadt dafür vom Freistaat.  

Mit dem Geld soll auch der Abenteuerspielplatz selbst noch erweitert und attraktiver werden. Dafür soll ein Grillplatz mit Bänken sorgen und ein zusätzlicher Pavillon mit Sitzmöglichkeiten. 

Unter anderem der Wanderrastplatz mit Spielfläche in Friedersdorf soll noch weiter ausgebaut werden.
Unter anderem der Wanderrastplatz mit Spielfläche in Friedersdorf soll noch weiter ausgebaut werden. ©  Archivfoto: Rafael Sampedro

Geplant ist aber noch mehr - an anderen Stellen in Neusalza-Spremberg. Derzeit werkeln Bauarbeiter bereits an einer neuen Fläche an der Talstraße. Dort gibt es bereits Autostellplätze. Das Areal wird erweitert: direkt gegenüber vom Fahrradladen entsteht eine Sitzgruppe mit Bänken und Tisch sowie Fahrradständern. Neue Bäume und Sträucher werden gepflanzt, Beleuchtung gebaut. 

Eine Ladestation für E-Bikes wird ebenfalls enstehen. Außerdem gibt es eine besondere Neuerung für Radfahrer: eine Schutzhütte mit einem Schrank mit Schließfächern. Hier können Radler künftig nicht nur ihr Fahrrad sicher abstellen, sondern auch Zubehör wie zum Beispiel den Fahrradhelm oder Gepäck sicher verstauen. Wenn sie sich die Stadt ansehen oder beispielsweise auch das nahe gelegene Reiterhaus besichtigen wollen, müssen sie ihre Ausrüstung nicht mitschleppen. So ein Schließfachschrank wird auch am Wanderrastplatz in Friedersdorf entstehen. 

Radstrecken werden ausgebaut

Radfahrer und Wanderer brauchen aber nicht nur gemütliche Rastplätze, sondern auch bequeme Wege. Auch da will Neusalza-Spremberg einiges tun mit dem Tourismus-Geld - und hat teilweise schon investiert. "Wir haben den Beiersdorfer Weg bis an den Ortseingang von Beiersdorf heran befestigt als Wander- und Radweg", erzählt der Bürgermeister. Der Beiersdorfer Weg ist eine alte Wegeverbindung durch Wald und Flur zwischen den beiden Orten im Oberland. Mit der Zeit war er zum holprigen Feldweg verkommen, jetzt ist er wieder gut mit dem Rad befahrbar. 

Genau so bequem soll es bald auch am Friedersdorfer Wanderrastplatz rollen. Die Stadt will den Weg vom Rastplatz bis zum Wildgehege ebenfalls erneuern. Geplant sind außerdem an verschiedenen Standorten Aussichtsplattformen und Wegebeschilderungen, die Radlern auch den Weg auf den regionalen und internationalen Radelstrecken weisen sollen. 

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