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Der Regen kommt nach Dresden

Am Sonntag kann es punktuell heftig gießen und hageln. Auch an den zwei weiteren Tagen zeigt sich die Sonne selten.

Nieselregen auf dem Schlossplatz. Was Urlauber ärgern wird, ist ein Segen für die trockenheitsgeplagte Natur.
Nieselregen auf dem Schlossplatz. Was Urlauber ärgern wird, ist ein Segen für die trockenheitsgeplagte Natur. © René Meinig

Dresden. Während die Stadt am Samstag den bisher heißesten Tag des Jahres mit Temperaturen um 33 Grad und nur wenigen Schleierwolken ab dem späteren  Nachmittag erlebt hat,  ändert sich am Sonntag alles. Meteorologe Sebastian Balders vom Deutschen Wetterdienst kündigt eine Kaltfront aus westlicher Richtung an, die ab Mittag, spätestens ab Nachmittag Schauer und  Gewitter mit sich führt.  

Regenmengen von 20 Liter können dabei bis zum Abend zusammenkommen. "Die Temperaturen liegen am Sonntag bei 27 Grad, es ist schwülwarm", erklärt der Meteorologe.

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Die Schauer könnten bis in die Nacht zum Montag andauern.  Am Montag und Dienstag werde es aber wahrscheinlich trocken bleiben, die Temperatur sinkt auf  22 Grad. Dabei ist der Himmel weitestgehend bedeckt, die Sonne mache sich rar.      

Einen Landregen, wie ihn die Lausitz bekommen soll, würden sich auch die Dresdner Land- und Forstwirte wünschen. Die Ackerflächen sind auch durch den starken Wind der vergangenen Tage ausgetrocknet. Die wenigen Regenfälle haben stets nur die oberen Bodenschichten erreicht. In der Heide ist kaum Regen überhaupt auf den Boden gekommen, sondern meist in den Baumkronen hängengeblieben. 

Bereits seit März ist in Dresden zu wenig Niederschlag gefallen. Auch zum  Sommerauftakt war es im Juni zu trocken. Die Werte zeichnet die Stadtentwässerung an 19 Messstationen auf. Zwar regnete es im Juni deutlich mehr als noch im trockenen März oder April. Der mittleren Niederschlagssumme aller Regenschreiber entsprechen aber nur 78 Prozent des langjährigen Wertes des Deutschen Wetterdienstes (DWD), erläutert Udo Zimmermann von der Stadtentwässerung. 

Dieses Jahr gab es aber schon Extreme. So fielen Im Februar 87,3 Liter Niederschlag je Quadratmeter. Das ist die fünffache Menge gegenüber dem langjährigen DWD-Wert für diesen Monat. Das war der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnung 1996.

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Im Juli gab es allerdings einen Tag, an dem an der Messstelle am Wasserwerk Hosterwitz ein großer Niederschlag gemessen wurde: Am 16 Juli fielen zwischen 15.15 und 23.35 Uhr 12,2 Liter Regen pro Quadratmeter. (mit SZ/phi)  

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