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Kantstraßen-Halle kann saniert werden

Der Zittauer Stadtrat hat das Geld dafür bewilligt. 90 Prozent bezahlt aber der Bund.

Das im Volksmund Sporthalle an der "Kantstraße" genannte Gebäude, das offiziell an der Lisa-Tetzner-Straße steht, kann saniert werden.
Das im Volksmund Sporthalle an der "Kantstraße" genannte Gebäude, das offiziell an der Lisa-Tetzner-Straße steht, kann saniert werden. ©  Matthias Weber

Totgesagte leben länger: In der schon mal dem Abriss geweihten Zittauer Sporthalle im ehemaligen Armeegebiet werden noch viele Jahre Schüler und Erwachsene Sport treiben. Der Stadtrat hat während seiner jüngsten Sitzung den Weg für die Sanierung in den nächsten zwei Jahren freigemacht. Laut des Beschlusses darf die Stadt knapp 230.000 Euro für das insgesamt 2,27 Millionen Euro teure Projekt ausgeben. Die restlichen 90 Prozent zahlt der Bund. "Durch die geplanten Maßnahmen kann an diesem traditionell verwurzelten Sportstandort in der Stadt Zittau der Schul- und Vereinssport gestärkt werden", heißt es in der Begründung der Verwaltung für den Beschluss des Rates. "Zugleich erhält das Objekt eine neue Qualität für anderweitige Nutzungen wie Freizeit- und Kulturveranstaltungen und bietet Kapazitäten auch für größere Veranstaltungen bis circa 500 Personen."

Die Halle soll trockengelegt, ertüchtigt und so saniert beziehungsweise umgebaut werden, dass sie weniger Energie verbraucht. So werden unter anderem die Beleuchtung, die Heizung, die Lüftung und die Elektrik erneuert. Ein Prallschutz wird eingebaut, WLAN installiert und der barrierefreie Zugang zu den Zuschauerplätzen und den Sanitäranlagen eingerichtet. Die Halle bekommt einen Lagerraum, eine Speiseausgabe, einen neuen Eingangsbereich, einen Mehrzweckbereich, der für Vereinssitzungen oder als Garderobe für Großveranstaltungen genutzt werden kann, und der Hallenwart eine Werkstatt. Außerdem werden Stühle für Veranstaltungen angeschafft.

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