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Klingenberg will weitere Zisternen bauen

Für besseren Brandschutz will die Gemeinde die Löschwasserversorgung verbessern. Dafür muss sie tiefer in die Tasche greifen, als geplant.

Von Anja Ehrhartsmann
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Der Bau von Zisternen in Klingenberg wird teurer als geplant.
Der Bau von Zisternen in Klingenberg wird teurer als geplant. © Symbolfoto: Zschiedrich

Um die Löschwasserversorgung in der Gemeinde Klingenberg weiter zu verbessern, sieht der Brandschutzbedarfsplan unter anderem eine Zisterne „Am Bach“ in Höckendorf vor. Diese möchte die Gemeinde nun bauen. Im Haushalt 2018 wurden für diese Maßnahme 103 500 Euro eingeplant, wie kürzlich auf der Sitzung des Gemeinderats bekannt wurde. Über die Richtlinie Feuerwehrförderung rechnete Klingenberg mit 55 000 Euro an Fördermitteln vom Land und 48 500 Euro Eigenmitteln. Grundlage für die Kostenplanung waren die Ausgaben für vergleichbare Zisternen mit einem Fassungsvermögen von 100 Kubikmeter Wasser. Im Zuge der Detailplanung für den Bau der Zisterne in Höckendorf hat das beauftragte Ingenieurbüro Wasser und Boden aber Gesamtkosten von knapp 136 600 Euro ermittelt. Maßgeblicher Faktor für die Mehrkosten sei die geforderte Einhaltung des Gewässerschutzstreifens, weshalb die Böschung rückverlegt werden muss, erklärte Bürgermeister Torsten Schreckenbach (BfK) während der Sitzung.

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