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Lausche-Turm wächst rasant

Nächste Woche wird der höchste Punkt des Zittauer Gebirges auf 800 Meter wachsen. Unser Fotoreporter hat erste Bilder vom spektakulären Bau mitgebracht.

Für die neue Aussichtsplattform auf der Lausche wächst zunächst eine Stahlkonstruktion, die später noch mit Natursteinplatten aus Porphyr verkleidet wird.
Für die neue Aussichtsplattform auf der Lausche wächst zunächst eine Stahlkonstruktion, die später noch mit Natursteinplatten aus Porphyr verkleidet wird. © Matthias Weber/photoweber.de

Das ist wirklich spektakulär: ein Projekt, wie es die Region lange nicht gesehen hat. Der höchste Berg östlich der Elbe wird noch um ein paar Meter höher. Auf der Lausche im Zittauer Gebirge wird eine Aussichtsplattform gebaut. Damit bekommt der markante Gipfel, auf dem bis zu einem Großbrand am 8. Januar 1946 eine Baude stand, nach mehr als sieben Jahrzehnten wieder ein attraktives Ausflugsziel.

Und das wächst rasant, seit ein Transporthubschrauber der Deutschen Helikopter Mitte Mai sämtliche Teile für die Stahlkonstruktion - insgesamt 30 Tonnen - nummeriert und nach Reihenfolge geordnet nach oben gebracht hatte

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Die Stahlteile, die in den einheimischen Metallbaufirmen Kratzer in Zittau und Pratsch in Großschönau gefertigt worden sind, werden jetzt von Monteuren beider Unternehmen zu einem Turm zusammengebaut, der den Sendemast der Deutschen Funkturm einbindet. Die Aussichtsplattform wird in rund acht Metern Höhe errichtet.

Impressionen vom Bau der neuen Aussichtsplattform auf der Lausche: Die Aussichtsplattform wird in acht Metern Höhe errichtet. 
Impressionen vom Bau der neuen Aussichtsplattform auf der Lausche: Die Aussichtsplattform wird in acht Metern Höhe errichtet.  © Matthias Weber/photoweber.de
Impressionen vom Bau der neuen Aussichtsplattform auf der Lausche: Die Stahlkonstruktion wird später mit Naturstein-Platten verkleidet.
Impressionen vom Bau der neuen Aussichtsplattform auf der Lausche: Die Stahlkonstruktion wird später mit Naturstein-Platten verkleidet. © Matthias Weber/photoweber.de
Impressionen vom Bau der neuen Aussichtsplattform auf der Lausche: Der höchste Punkt des Zittauer Gebirges wird später die 800-Meter-Grenze überschreiten.
Impressionen vom Bau der neuen Aussichtsplattform auf der Lausche: Der höchste Punkt des Zittauer Gebirges wird später die 800-Meter-Grenze überschreiten. © Matthias Weber/photoweber.de
Impressionen vom Bau der neuen Aussichtsplattform auf der Lausche: Der hier noch gut sichtbare Sendemast der Deutschen Funkturm wird von der Aussichtsplattform eingehüllt.
Impressionen vom Bau der neuen Aussichtsplattform auf der Lausche: Der hier noch gut sichtbare Sendemast der Deutschen Funkturm wird von der Aussichtsplattform eingehüllt. © Matthias Weber/photoweber.de

Später wird die Konstruktion noch mit Natursteinplatten aus Porphyr verkleidet, die dem natürlichen Gestein auf dem Gipfel ähneln. Aus den Natursteinen direkt vom Gipfel haben Mitarbeiter der Firma Frank-Bau aus Hainewalde bereits Trockensteinmauern, Treppen und Wege gebaut. 

"Es läuft alles nach Plan", freut sich Großschönaus Bürgermeister Frank Peuker (SPD). Die Gemeinde ist Bauherr und Auftraggeber des Projekts im Ortsteil Waltersdorf. "Voraussichtlich nächste Woche wird der Bau die 800-Meter-Höhenlinie überschreiten", schätzt der Bürgermeister. Der höchste Gipfelpunkt der Lausche liegt genau 792,60 Meter über dem Meeresspiegel.

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Der Turmbau kostet fast eine Million Euro. Der größte Teil stammt aus Fördertöpfen von Bund und Land. Die Gemeinde Großschönau stellt einen Eigenanteil von rund 110.000 € bereit. Läuft alles nach Plan, kann die Aussichtsplattform noch in diesem Sommer bestiegen werden. Bürgermeister Peuker hat für die Eröffnung auch einen Wunschtermin: Den Tag der Oberlausitz am 21. August.

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