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Sebnitz

Leoni will neue Basaltkönigin werden

Für das Amt gibt es nur eine Bewerberin. Leichter hat es deshalb die Gymnasiastin nicht.

Die 15-jährige Leoni Weser aus Stolpen möchte sich als Basaltkönigin für die Region bewerben. Am 3. Juli tritt sie vor die Jury.
Die 15-jährige Leoni Weser aus Stolpen möchte sich als Basaltkönigin für die Region bewerben. Am 3. Juli tritt sie vor die Jury. © Daniel Schäfer

Auf Basaltkönigin Lea folgt ihre Majestät Leoni. Sofern es Leoni Weser am 3. Juli schafft, die Jury zu überzeugen. Eine Konkurrentin hat sie nicht. Denn in diesem Jahr gab es mit ihr nur eine einzige Bewerberin für das Amt der Basaltkönigin. Das heißt, jedoch nicht, dass Leoni Weser automatisch die Krone aufgesetzt bekommt. 

Die Jury von bekannten Stolpenern hat sich vorgenommen, auch dieses Mal die Bewerberin genau zu prüfen. Die jetzige Basaltkönigin Lea Zinke hat es offenbar so viel Spaß gemacht und deshalb Leoni Weser ziemlich viel erzählt. „Sie hat mich damit auf die Idee gebracht, mich selbst zu bewerben. Ich möchte diese Stadt, in der meine Familie schon lange verwurzelt ist, repräsentieren, und allen zeigen, wie schön Stolpen ist“, sagt die 15-jährige Stolpenerin.

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Außerdem will sie gern neue Leute kennenlernen, selbst etwas neues ausprobieren und sich auch neuen Herausforderungen stellen. Sie selbst besucht derzeit das Ferdinand-Sauerbruch-Gymnasium in Großröhrsdorf. Einen genauen Berufswunsch hat sie noch nicht. Aber sie würde gern Tieren helfen und das vielleicht sogar als Tierärztin. „Ich finde dieses Miteinander, das wir in Stolpen haben, toll. Mir gefällt natürlich auch diese traumhafte Landschaft Stolpens und der Umgebung sowie die Burg Stolpen“, sagt sie. Nicht so schön finde sie dagegen die teilweise schlechte Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Für Stolpen liegt ihr besonders am Herzen, dass die Menschen die hier wohnen, ihre Herzlichkeit nicht verlieren, denn man dürfe nicht vergessen, wie schön man es in Stolpen habe. 

Und sie weiß auch schon, was sie den Menschen sagen würde, mit denen sie als neue Basaltkönigin zusammen treffen könnte. Es ist sozusagen auch ein bisschen ihr eigenes Lebensmotto. „Ich würde ihnen sagen, immer freundlich zu jedem zu sein, und auch mal über ihre eigene Fehler oder die der anderen hinwegzuschauen und eine gute Kommunikation zu bewahren“, sagt sie. Außerdem sollten sich alle immer genug Zeit für Freunde und Familie nehmen und diese auch genießen. Sie selbst ist in ihrer Freizeit oft auf einem Pferdehof oder dem Volleyballplatz anzutreffen. Und sie backt auch leidenschaftlich gern Kuchen für ihre Familie. In Stolpen wird in diesem Jahr bereits die 15. Basaltkönigin gekürt. Sie vertritt die Stadt ein ganzes Jahr lang bei den verschiedensten Anlässen. Die Krönung findet dann immer zum Tag des offenen Denkmals statt. In diesem Jahr ist das der 8. September. (SZ/aw)

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