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Nachhaltige Mode und Kosmetik im Testladen

Auf der Bahnhofstraße 8 zieht ein neues Geschäft ein. Zwei Frauen verkaufen Produkte aus Schweden und Österreich.

Manu Stößer (links) und Romy Opitz ziehen für einen Monat in den Pop-up-Laden ein. Damen- und Kinderkleidung sowie Kosmetik haben sie im Angebot.
Manu Stößer (links) und Romy Opitz ziehen für einen Monat in den Pop-up-Laden ein. Damen- und Kinderkleidung sowie Kosmetik haben sie im Angebot. ©  Norbert Millauer

Radebeul. Inzwischen sind die Radebeuler schon gewohnt, dass sie im Testladen auf der Bahnhofstraße jeden Monat ein neues Angebot erwartet. In den letzten Wochen war es jedoch still geworden hinter den großen Schaufenstern. Das ändert sich nun wieder. Die nächsten Tester sind eingezogen. Jetzt werden in dem kleinen Lädchen besondere Kosmetikprodukte und Mode angeboten.

Für Letztere ist Manu Stößer zuständig. Sie verkauft Bekleidung für Kinder und Frauen der schwedischen Marke „me&i“. Fröhlich und farbenfroh sehen die Kleidungsstücke aus. „In Schweden ist unisex ein großes Thema“, sagt die Verkäuferin. „Jeder darf alles anziehen.“ 

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Das spiegelt sich auch in der Kollektion wider, die jetzt in Radebeul hängt. Das rote Shirt mit Piraten drauf können Jungs genauso tragen wie Mädchen. Dinos, Löwen, Hunde, Flugzeuge und vieles mehr finden sich auf den Kleidungsstücken. Nachhaltigkeit sei bei der Marke ein wichtiges Thema, sagt Manu Stößer. Die Stoffe seien deshalb sehr oft waschbar, ohne auszuleiern oder auszubleichen. 

Bei der Damenkleidung werde außerdem Wert darauf gelegt, dass die Mode zu verschiedensten Anlässen getragen werden kann. Auch in Schweden sehr angesagt zurzeit: Klamotten im Partnerlook für Mutter und Kinder. Die gibt es jetzt ebenfalls im Testladen.

Auf der anderen Seite im Geschäft hat Romy Opitz allerlei Kosmetikprodukte aus Österreich platziert. Die Firma verzichtet komplett auf Konservierungsstoffe, erklärt sie. Keines der Produkte ist beim Verkauf älter als 14 Tage. Im Handel, etwa in Apotheken, darf die Kosmetik deshalb gar nicht stehen. 

Im Testladen werden die Kunden zu den Pflegeprodukten beraten, auch ein kostenloser Hauttypentest wird angeboten. Wer möchte, kann die Produkte, die für den Kunden dann frisch hergestellt werden, bestellen. Die Marke verzichtet ganz bewusst auf Problemstoffe, sagt Romy Opitz. Auch Tierversuche werden strikt abgelehnt.

Einen Monat bieten die Frauen ihre Produkte im Testladen jetzt an. Das Projekt soll helfen, die Einkaufsstraße zu beleben. Unter anderem nutzten schon die Weinzentrale, die Landesbühnen, ein Anbieter rumänischer Spezialitäten, Kuscheltierverkäufer, eine Polsterwerkstatt und die Leibspeiserei das Angebot.

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