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Neuer Jumbo-Auftrag für die Elbe-Flugzeugwerke

Der riesige Airbus A380 ist zwar ein Auslaufmodell. Doch er bringt Dresden eine langfristige Chance - von Australien aus.

Von Georg Moeritz
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Ein neuer Kunde für die Dresdner Flugzeugwerke: Qantas aus Australien lässt die größten Flugzeuge innen modernisieren.
Ein neuer Kunde für die Dresdner Flugzeugwerke: Qantas aus Australien lässt die größten Flugzeuge innen modernisieren. © EFW

Andreas Sperl ist Vielflieger. Wenn der Chef der Elbe-Flugzeugwerke GmbH mehr als zwölf Stunden nach Singapur unterwegs ist, dann weiß er breite Sitze zu schätzen: „Viel Raum und gute Belüftung“ bietet laut Sperl das größte Flugzeug der Welt, der Airbus A380. Doch das Doppelstock-Flugzeug mit Innentreppe wird nur noch bis 2021 gebaut, die Nachfrage ist nicht groß genug. Die Nachricht vom Aus des Riesenfliegers kam im Februar und war ein Schlag für Sachsens Luftfahrt-Zulieferbetriebe. Cotesa in Mittweida und in Mochau bei Döbeln strich rund 400 Arbeitsplätze. Die Elbe-Flugzeugwerke (EFW) in Dresden dagegen sind zwar Lieferant von Bodenplatten für den A380, doch ihre Belegschaft wächst laut Sperl weiter. Er hat neue Aufträge gewonnen.

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