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Oberfrauendorf sagt Ortsfest ab

Die Veranstalter können die Corona-Auflagen nicht erfüllen. Nun ruhen die Hoffnungen auf dem nächsten Fest.

Mit dem Trabischieben haben sich die Oberfrauendorfer einen Namen gemacht. Zuletzt nahmen sich auch das Geschicklichkeitsrennen mit Rasentraktoren ins Programm, im Bild Ortsvorsteher Martin Walther. In diesem Jahr musste das Fest ausfallen.
Mit dem Trabischieben haben sich die Oberfrauendorfer einen Namen gemacht. Zuletzt nahmen sich auch das Geschicklichkeitsrennen mit Rasentraktoren ins Programm, im Bild Ortsvorsteher Martin Walther. In diesem Jahr musste das Fest ausfallen. © Archivfoto: Daniel Schäfer

Diese Entscheidung ist den Oberfrauendorfern nicht leicht gefallen. Eigentlich wollten sie am Wochenende zusammen mit den Niederfrauendorfern ein Ortsfest feiern. Es sollte ein Platzkonzert und ein Minifeuerwehrrennen geben. Auch Vogelschießen war geplant. Doch das alles fällt aus, sagt der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins „An der Lockwitzquelle", Klaus Köhler. "Die Entscheidung ist am Freitag gefallen." Dem ging eine lebhafte Debatte voran, in der die Mitglieder des Heimatvereins und der Feuerwehr das Für und Wider abgewogen haben.

Der Grund für die Absage sei das Hygienekonzept, so Köhler. Die Frauendorfer hatten zwar eins erarbeitet. Doch das genügte den Behörden nicht. Die weiteren Auflagen ließen sich nur schwer erfüllen. "Deshalb haben wir schweren Herzens auch diese Veranstaltung abgesagt." Es ist die dritte, die coronabedingt in diesem Jahr ausfallen muss. Die Frauendorfer hatten bereits das Dorffest und das Maibaumstellen abgesagt.

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Nun ruhen die Hoffnungen auf den Fackel- und Lampionumzug, der am 2. Oktober stattfinden soll. Im kommenden Jahr möchten die Frauendorfer ihre Feste wie gewohnt feiern. "Die Tradition muss fortgeführt werden", sagt Köhler.

Die Oberfrauendorfer sind bekannt dafür, dass sie gut Feste organisieren können. Das legendäre Trabischieben beim Dorffest lockte jährlich viele Besucher nach Oberfrauendorf. Zuletzt nahmen Ortsvorsteher Martin Walther und seine Mitstreiter das Geschicklichkeitsrennen mit Rasentraktoren ins Programm auf.

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