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9.100 Euro Spenden für Schwanengehege

Die Crowdfunding-Aktion des Vereins Pro Graupa wurde erfolgreich abgeschlossen. Jetzt fehlen nur noch EU-Fördermittel.

Über 9.000 Euro Spenden sind für das in Graupa geplante Schwanengehege eingegangen.
Über 9.000 Euro Spenden sind für das in Graupa geplante Schwanengehege eingegangen. © Daniel Schäfer

"Wir sind wirklich jedem Spender sehr sehr dankbar. Es ist eine schöne Summe zusammengekommen", sagt Gernot Heerde, Vorsitzender des Vereins Pro Graupa.  Über eine Crowdfunding-Aktion hatte der Verein zu Spenden für das geplante Schwanengehege am Schlossteich in Graupa aufgerufen, die jetzt überaus erfolgreich abgeschlossen wurde. 

Das gesamte Projekt Schwanengehege kostet rund 30.000 Euro. Die Stadt Pirna hat bereits beim EU-Fördermittelprogramm Leader eine Förderung beantragt. Dazu müssen aber 7.000 Euro Eigenmittel eingebracht werden, die nicht im städtischen Haushalt enthalten sind. So  rief der Verein Pro Graupa zu der Spendenaktion auf, bei der insgesamt 9.100 Euro zusammenkamen. "Wir hatten 114 Spender, der Großteil davon kommt aus Graupa. Aber auch Dresdner und sogar Thüringer spendeten", informiert der Vereinschef.

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Sobald das Geld auf dem Konto des Vereins ist,  will Heerde die benötigten 7.000 Euro an die Stadt weiterreichen. "Dann fehlt nur noch der Bescheid des Leader-Programmes, damit die Ausschreibungen raus können", erklärt Heerde. Er hofft, dass der Bau des Schwanenengeheges noch in diesem Jahr  startet. Die restliche Spendensumme in Höhe von 2.100 Euro will der Verein für die Pflege der Tiere oder auch für den Transport verwenden. 

Kontakt zur Wildvogelauffangstation auf Hiddensee

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Pirnaer Verwaltung die Planungen für ein neues Schwanengehege ausgearbeitet, damit künftig lebende Schwäne eingesetzt werden können. Das Konzept sieht eine eingezäunte Grünfläche östlich des Teiches vor. Diese Fläche muss eine Überdachung haben, damit im Fall der Vogelgrippe die Tiere in Quarantäne genommen werden können. Außerdem wird eine Art Aufstiegstreppe für die Schwäne von der Wasserfläche zur Grünfläche angelegt. Die Schwanenburg für den Nestbau steht schon auf dem Areal.

Eingesetzt werden flugunfähige Tiere. Mit der Wildvogelauffangstation auf Hiddensee, wo solche Tiere abgegeben werden, hat Gernot Heerde bereits Kontakt aufgenommen. "So bekommen diese Schwäne bei uns dann ihr Gnadenbrot", ordnet der Ortsvorsteher ein. 

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