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Erste Pläne zum Ausbau der S 168

Die Vorbereitungen für die Sanierung der Hauptstraße durch Struppen haben begonnen. Es gibt schon einen Entwurf.

Von Katarina Gust
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Die geplante Sanierung der S 168 durch Struppen wird konkreter.
Die geplante Sanierung der S 168 durch Struppen wird konkreter. © Archiv: Daniel Schäfer

Bei der geplanten Sanierung der S 168, der Hauptstraße durch Struppen, gibt es Neuigkeiten. Seit etwa 20 Jahren kämpfen die Einwohner dafür, dass die marode Ortsdurchfahrt ausgebaut wird. Jetzt gehen die Vorbereitungen in die nächste Phase. Denn laut Struppens Bürgermeister Rainer Schuhmann (CDU) gibt es einen Vorentwurf. 

Diesen und weitere Details will er am Dienstag in einer Sitzung des Verwaltungsausschusses präsentieren. Das Treffen wird allerdings nicht öffentlich sein und damit hinter verschlossenen Türen stattfinden. Dazu sind nicht nur die Mitglieder des Verwaltungsausschusses, sondern alle Gemeinderäte eingeladen, sagt Schuhmann. Später soll auch die Öffentlichkeit über den Entwurf informiert werden. Dafür sei es im Moment aber noch zu früh.

An der S 168 sollen bereits in diesem Jahr die Bagger anrollen. Das betrifft aber vorerst nur den Abschnitt zwischen dem Ortsausgang Pirna-Sonnenstein und dem Ortseingang von Struppen. In diesem ersten Bauabschnitt sollen die Durchlässe erneuert und die Fahrbahn gebaut werden. Außerdem gehört zu dem Großprojekt ein Radweg, der parallel zur Straße entstehen soll. 

Der zweite Bauabschnitt bezieht sich anschließend auf den Teilbereich vom Struppenberg bis zum Landschlachthof, der durch den gesamten Ort führt. Geplant ist hier der Bau der Fahrbahn, der Gehwege, die Erneuerung der Brücke und der Stützwände. Ein Ingenieurbüro ist bereits damit beauftragt, die Bauleistungen vorzubereiten. 

Aufgrund der Größe des Projektes wird die Sanierung europaweit ausgeschrieben. Es geht um Gesamtkosten von rund zwölf Millionen Euro. Finanziell ist die Sanierung der Staatsstraße bereits abgesichert. Denn der Freistaat hat sich bereit erklärt, das benötigte Geld im Haushalt vorzuhalten. Beauftragt wird der Bau aber vom Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Nach der Sanierung soll die Staatsstraße zu einer Kreisstraße herabgestuft werden. Künftig  würde dann nicht mehr das Landesamt für Straßenbau und Verkehr für die Trasse zuständig, sondern das hiesige Landratsamt in Pirna. 

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