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Schrankenstörung auf der Weißeritztalbahn

Wenn der Steuercomputer für die Schranken auf der Bahnstrecke eine Störung meldet, bleiben die unten. Das ist am Pfingstwochenende zweimal passiert.

Zweimal hatte die Schranke am Bahnübergang in Obercarsdorf am Pfingstwochenende eine Störung. Die Polizei leitete den Verkehr durch die Halbschranken hindurch.
Zweimal hatte die Schranke am Bahnübergang in Obercarsdorf am Pfingstwochenende eine Störung. Die Polizei leitete den Verkehr durch die Halbschranken hindurch. © Egbert Kamprath

Zum ersten Mal am Freitagnachmittag, zum zweiten Mal am Pfingstmontag um die Mittagszeit hat die Schrankenanlage in Obercarsdorf gestreikt. Sie sichert den Übergang der Weißeritztalbahn über die Bundesstraße B 170 ab. Die Autofahrer warteten erst und informierten die Polizei. Einzelne fuhren auf eigenes Risiko durch die Halbschranken, ehe schließlich die herbeigerufenen Polizeibeamten den Verkehr generell auf diesem Weg über die Bahnschienen lotsten, wie ein Betroffener berichtete. Bahnmitarbeiter beseitigten die Störung.

Auf der Suche nach der Ursache

„Die Anlage wurde entstört, aber wir sind noch auf der Suche nach der Ursache“, sagte Mirko Froß, Betriebsleiter der Weißeritztalbahn. Generell gilt die Regel, dass aus Sicherheitsgründen die Schranken runtergehen, wenn in der Steuerung eine Störung auftritt, erklärte der Eisenbahningenieur. „Die Computer zur Schrankensteuerung sind doppelt gesichert, sodass Störungen nur sehr selten vorkommen“, sagte Froß. Am Montag überwachten Fachleute die Schranke, als der Zug durchfuhr. Sie haben dabei aber keine Auffälligkeiten festgestellt. 

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