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Pirna

Schwarzpulver im Briefumschlag

Lokalpolitiker werden zunehmend bedroht und attackiert, der Ton gegen sie wird rauer. Brauchen sie mehr Schutz?

© Zeichnung: Kostas Koufogiorgos

Inzwischen eskaliert der Hass bis hin zum Mord: Ein mutmaßlicher Rechtsextremist erschoss am 2. Juni dieses Jahres den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke – wohl deshalb, weil sich der CDU-Politiker für Flüchtlinge einsetzte. Dieser Fall, der eine bisher ungeahnte Stufe der Gewalt erreicht, rückt ein gesellschaftliches Problem ins Blickfeld: Politiker, auch lokale Akteure aus der Sächsischen Schweiz, werden zunehmend bedroht und attackiert, der Ton gegen sie wird rauer. Worin liegen die Ursachen dafür und wie gehen die Mandatsträger mit solchen Situationen um?

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