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Döbeln

Schwitzen für die Deutsche Meisterschaft

Erstmals seit acht Jahren: Sportler des UHC Döbeln qualifizieren sich für das größte Turnier, das sie erreichen können.

Ließen die U17-Mannschaft des UHC Döbeln vor der Deutschen Meisterschaft noch einmal richtig schwitzen: Die Trainer Hendrik Tzschoppe (links) und Daniel Bachmann.
Ließen die U17-Mannschaft des UHC Döbeln vor der Deutschen Meisterschaft noch einmal richtig schwitzen: Die Trainer Hendrik Tzschoppe (links) und Daniel Bachmann. © Dirk Westphal

Döbeln. Sie treten am Wochenende in große Fußstapfen. Die Floorballer der U17-Junioren des UHC Döbeln. 

Vor mittlerweile acht Jahren hatte sich ihr Trainer Hendrik Tzschoppe mit der damaligen U15-Mannschaft letztmalig für eine Deutsche Meisterschaft qualifiziert. In Halle errangen die Muldenstädter damals Platz fünf von acht Teams. Das wollen die Nachwuchsfloorballer aus der Stiefelstadt in Donauwörth nun ebenfalls erreichen.

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Bei den tropischen Temperaturen der vergangenen Tage und Wochen schwitzten die acht Jungs und zwei Mädels im Alter von 14 bis 16 Jahren zweimal wöchentlich in der Stadtsporthalle beim Training. Tzschoppe und sein Co-Trainer und Teamleiter Daniel Bachmann hatten die Einheiten noch einmal intensiviert. „Zumindest soweit das ging“, sagt Tzschoppe und fügt an: „Viele Zehntklässler hatten Prüfung.“ 

Dennoch sieht er die Truppe, die sich als Zweiter der mitteldeutschen Playoffs für den Saisonhöhepunkt qualifiziert hat, auf einem guten Weg. „Am Donnerstag haben wir nochmals an den Feinheiten gearbeitet, Standards und einstudierte Spielzüge geübt“, sagt Tzschoppe. „Einfach, damit die Spieler für das Turnier sicherer sind.“

In Donauwörth treffen die Mittelsachsen auf die sieben besten Mannschaften aus ganz Deutschland. Dabei sieht der junge UHC-Verantwortliche sein Team leistungsmäßig im Mittelfeld. In den Gruppenspielen treffen die Döbelner am Sonnabend auf SSF Dragons Bonn, die Grizzlys Haunwöhr und Ausrichter Donau-Floorball Ingolstadt/Nordheim. 

Ziel sei es, in der Vorrunde Zweiter zu werden und ins Halbfinale einzuziehen. „Dann hätten meine Jungs und Mädels unser Abschneiden von damals schon getoppt“, sagt Tzschoppe und fügt an: „Darüber wären wir als Verantwortliche aber absolut nicht traurig, denn das wäre mal wieder ein Schritt nach vorn für den Döbelner Floorball.“

Aber schon das Erreichen der Endrunde sei ein Achtungszeichen. Diesen Schwung der Saison gelte es nun zu nutzen, damit der eine oder andere Spieler so schnell wie möglich in der neuformierten Regionalligamannschaft ankommt, und auch dort der sportliche Fall des UHC in den vergangenen Jahren aufgehalten wird. „Sie haben definitiv das Talent dazu, müssen nur dranbleiben“, sagt der 21-jährige Coach, der selbst bereits mit 14 Jahren die ersten Herrenspiele bestritt und sein Wissen nun schon seit drei Jahren auch als Trainer weitergibt.

Und so weiß Hendrik Tzschoppe aus dem eigenen Erleben, dass vor dem sportlichen Erfolg der Schweiß steht. „Aber es ist es wert, sich zu quälen und beim Wettkampf alles rauszuhauen, was man kann“, gibt er seinen Schützlingen mit auf den Weg und fügt an: „Denn im Jugendbereich ist dieses Turnier das Größte, was man erreichen kann. Wir sind stolz darauf, dabei zu sein. Denn das ist ein Riesending, das besser nicht geht.“

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