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Dresden

So hat sich der Luisenhof verändert

Nach dem verheerenden Feuer in ihrem Wohnhaus verkünden die Inhaber  eine Veränderung.

© Christian Juppe

Nach der Brandkatastrophe in ihrem Haus gibt es nun wieder gute Nachrichten für das Betreiberpaar des Luisenhofes. Das Restaurant erweitert das Angebot für seine Gäste mit einem zusätzlichen Speisesaal. Angeschlossen an den Panoramaraum sind 66 Sitzplätze mehr entstanden. Die Inhaber Carsten Rühle und Carolin Rühle-Marten konnten den neuen Raum eröffnen.

„Wir haben festgestellt, dass uns manchmal eine Zwischengröße fehlt. Für einige Reservierungen ist der Panoramaraum zu groß und der Gesellschaftsraum zu klein. Deshalb fiel gemeinsam mit dem Eigentümer die Entscheidung, das Restaurant auszubauen“, sagt Carsten Rühle, der damit weitere 50 000 Euro in den Luisenhof investierte. Der Entwurf zur Gestaltung stammt erneut von O+M Architekten aus Dresden. Eingerichtet wurde die neue Fläche im selben Stil wie das im März 2018 nach fast dreijähriger Schließzeit wieder eröffnete Restaurant, bekommt aber als einziger Raum einen Kamin. Der Zugang erfolgt ebenerdig über die mittig im Objekt liegende Lounge. Dafür wird ein Teil der sogenannten Empore entfernt, ein Wanddurchbruch gemacht und eine weitere Glastür eingesetzt.

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Damit wird der neue Raum separat nutz- und buchbar sein, beispielsweise für Reisegruppen, Familienfeiern oder auch für Tagungen, Seminare, Workshops und Business-Meetings. Aus den großen Fenstern können die Gäste den Blick Richtung Pillnitz über das Elbtal und den Elbhang schweifen lassen.

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Erst Ende Juli mussten die Betreiber ein schlimmes Ereignis verdauen. Ihr Haus in Wilsdruff war bei einem Feuer komplett ausgebrannt. „Es ist unbewohnbar“, sagte ein hörbar bewegter Carsten Rühle am Montagmittag am Telefon. Bemerkt hatte er den Brand in der Nacht. „Ich hatte aufgrund einer Hochzeit im Luisenhof lange gearbeitet und war erst nach Mitternacht daheim, plötzlich hatte der Fernseher kein Signal mehr“, erzählte er. Als er auf dem Dachboden ankam, sah er das Feuer. „Die Sachverständigen gehen von einem Kabelbrand aus“, so Rühle. Er weckte seine Frau und seine kleine Tochter und ist aus dem Haus geflüchtet. „Die Feuerwehr war schnell da, konnte aber nicht viel machen“, so der Wirt. Neben dem Wohnhaus der Familie seien auch Nachbarhäuser in Wilsdruff betroffen. Wie die Polizei auf SZ-Anfrage mitteilte, wird derzeit ermittelt, wie es zu dem Feuer kam.