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Tödlicher Unfall in Eckartsberg geklärt

Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergab zum Tod einer 86-Jährigen einen anderen Hergang als ursprünglich angenommen.

Ein Bild von der Unfallstelle, bei der Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr zum Einsatz kamen.
Ein Bild von der Unfallstelle, bei der Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr zum Einsatz kamen. © Thomas Christmann

Am frühen Nachmittag des 4. Juni hat sich auf der Löbauer Straße in Eckartsberg  ein dramatischer Unfall ereignet. Dabei kam eine 86-Jährige ums Leben, nachdem ein Auto sie erfasst hatte. Nun hat die Polizei alle Umstände des Unfalls aufgeklärt. Die beteiligten Autofahrer trifft keine Schuld.

"Die 86-jährige Fußgängerin beabsichtigte von der Alten Gasse aus die Löbauer Straße in Eckartsberg zu überqueren", teilt Kai Siebenäuger von der Polizeidirektion Görlitz auf SZ-Anfrage mit. Zu diesem Zeitpunkt habe reger Verkehr geherrscht. Als auf Höhe der Frau ein Transporter nach links in die Straße "Am Hasenberg" abbiegen wollte und dabei kurz anhielt, nutzte die Frau die Gelegenheit und betrat hinter dem Transporter die Fahrbahn.

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"Ein aus Richtung Löbau kommender 30-jähriger Pkw-Fahrer konnte die hinter dem Transporter gehende Fußgängerin vor der Kollision nicht erkennen", so Siebenäuger weiter. In der Folge habe er sie mit seinem Skoda Octavia erfasst. Durch den Aufprall wurde die Frau unter einen aus Richtung Zittau kommenden Renault Megane eines 73-Jährigen geschleudert. 

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Rechtsmedizinische Untersuchungen ergaben nun, dass die Frau nicht von einem Fahrzeug überrollt wurde. "Bereits beim ersten Zusammenprall erlitt sie ihre tödlichen Verletzungen", erklärt der Pressesprecher. Den beiden beteiligten Autofahrern könne nach den gemachten Feststellungen kein Vorhalt gemacht werden.

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