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„Meine Ilse Bähnert ist ausgereizt“

Tom Pauls wird 60. Im Interview spricht er über seine Figuren, über gnatzige Alte und höfliche Junge. Zudem zollt er manchen Wessis seinen Respekt.

Von Bernd Klempnow
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Tom Pauls geht es gut. Kein Wunder, sein Pirnaer Theater brummt. Auf Monate sind seine Abende ausverkauft.
Tom Pauls geht es gut. Kein Wunder, sein Pirnaer Theater brummt. Auf Monate sind seine Abende ausverkauft. © Thomas Kretschel

Das Jahr 1959 war ein besonderer Jahrgang. Da wurde Barbie im Westen und das Sandmännchen zuerst im Osten erfunden. Außerdem kam am 26. April Tom Pauls auf die Welt – der mit seinen Figuren wie Ilse Bähnert die sächsische Seele verkörpert. Der aus Leipzig stammende, in Dresden lebende Schauspieler, Kabarettist, Entertainer und Musiker wurde mit dem „Zwingertrio“, seinem Faible fürs Sächsische und seinen vielfältigen Theater-, TV- und Operetten-Auftritten zum Landesstar. Jetzt feiert er doppeltes Jubiläum. Im Gespräch mit Bernd Klempnow berichtet Pauls freimütig über Positives beim Altern, wie sich Ilse Bähnert verselbstständigt und warum die Ostalgie unausweichlich ist.

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