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Dresden

Trockener Jahresauftakt in Dresden

Zwar hat es im Februar wieder leicht geregnet. Doch der vorangegangene Monat war extrem trocken.

Auch wenn der Elbepegel wieder etwas angestiegen ist und derzeit bei 1,77 Metern liegt, hat es in den vergangenen Monaten viel zu wenig geregnet.
Auch wenn der Elbepegel wieder etwas angestiegen ist und derzeit bei 1,77 Metern liegt, hat es in den vergangenen Monaten viel zu wenig geregnet. © Foto: SZ/Peter Hilbert

Seit 1996 zeichnet die Stadtentwässerung an 19 Stationen flächendeckend die Niederschläge in Dresden auf. Seitdem war die lange Trockenperiode von Mai bis November 2018 die längste zusammenhängende. Nach einem nassen ersten Quartal setzte sich die Entwicklung 2019 fort. Am extremsten war es im Dezember. Da wurden im Durchschnitt aller Dresdner Regen-Messstationen nur 35 Prozent des langjährigen Wertes des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erreicht.

Genau dieser Trend setzt sich auch im Januar dieses Jahres fort, teilt Udo Zimmermann mit.  Er ist bei der Stadtentwässerung für die Auswertung der Dresdner Messstationen zuständig und hat die Niederschlagsmengen genau im Blick. Im Januar fielen im Dresdner Durchschnitt 15,6 Liter Regen je Quadratmeter, was wie im Dezember rund 35 Prozent des langjährigen DWD-Wertes entspricht.

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Allerdings sind die Werte der sogenannten Regenschreiber im Stadtgebiet sehr unterschiedlich. Im Januar hat es in Klotzsche am meisten geregnet. Dort wurden am Dörnichtweg 21 Liter je Quadratmeter gemessen. Am wenigsten regnete es hingegen in Hosterwitz, wo der Regenschreiber am Wasserwerk 10,5 Liter Niederschlag je Quadratmeter im gesamten Monat gemessen hat. 

Am 9. Januar hatte es am meisten im gesamten vergangenen Monat geregnet. An der Reicker Messstation auf der Liebstädter Straße fielen 8,2 Liter je Quadratmeter, am Wasserwerk Hosterwitz waren es 3,6 Liter. In ganz Dresden wurden an diesem Tag durchschnittlich nur 6,5 Liter je Quadratmeter gemessen

Im Februar hatte es zwar bisher mehr geregnet als im Vormonat. Beispielsweise zeichnete der Regenschreiber im Klärwerk Kaditz 25 Niederschläge auf. Allerdings waren sie in allen Fällen nur leicht. Am meisten regnete es dort am 3. Februar, als 18,6 Liter je Quadratmeter fielen, allerdings über elf Stunden verteilt.

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