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Meißen

Unzufriedenheit mit Prälatenhaus-Projekt

Zum Konzept der Stadtverwaltung äußert sich jetzt Walter Hannot, Stadtrat der Fraktion Bürger für Meißen/SPD.

Walter Hannot, Stadtrat der Fraktion Bürger für Meißen/SPD: „Wer entscheidet letztgültig über die Nutzung des Prälatenhauses und das inhaltliche Konzept?“
Walter Hannot, Stadtrat der Fraktion Bürger für Meißen/SPD: „Wer entscheidet letztgültig über die Nutzung des Prälatenhauses und das inhaltliche Konzept?“ © Claudia Hübschmann

Meißen. Am Mittwoch stellte der Leiter des Amtes für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur, Christian Friedel, vor dem Sozial- und Kulturausschuss das Konzept der Stadtverwaltung zur Zukunft des Prälatenhauses, Rote Stufen 3, vor. Dazu äußert sich Walter Hannot, Stadtrat der Fraktion Bürger für Meißen/SPD in einem offenen Schreiben an Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) und die Fraktionschefs, das auch der Presse übermittelt worden ist. 

Darin heißt es: „Das vorgelegte ,Grobkonzept‘ für eine Nutzung wurde einhellig so als nicht tragfähig beurteilt, da es Wesen und Möglichkeiten des Objektes weitgehend ignoriert.“ Das 1509 errichtete Prälatenhaus ist aufgrund seiner erhaltenen Bausubstanz und wertvollen Innenausmalung eines der bedeutendsten Baudenkmale Meißens und hat überregionale Bedeutung. Hannot wirft Friedel vor, ein inhaltlich beliebiges Konzept – es sieht im Wesentlichen ein Haus rund ums Porzellan, u. a. auch mit Werkstätten vor – dargelegt zu haben. „Ist diese Vorgehensweise sinnvoll, wenn die Nutzung Einfluss auf die Spezifika des Ausbaus des Prälatenhauses haben muss?“

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Hannot fordert die Stadtverwaltung auf, darzulegen, wie viel Geld bislang zur Sanierung und Entwicklung des Prälatenhauses aufgewendet worden ist. Wie viel Geld noch vonnöten sein wird, um es fertigzustellen und ob die derzeit im Haushalt eingeplanten Mittel dafür ausreichen. Er will wissen, ob der von Friedel vorgestellte Antrag schon bei den Förderern eingereicht oder sogar schon genehmigt worden ist. Und: „Wer entscheidet letztgültig über die Nutzung des Prälatenhauses und das inhaltliche Konzept?“ (SZ/ul)