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Wer bietet mehr?

Heidenau hat Gefallen am Versteigern gefunden. Reich macht es die Stadt zwar nicht, aber das Meiste wird sie trotzdem los.

Bei der Versteigerung im Internet fällt der Hammer nur symbolisch.
Bei der Versteigerung im Internet fällt der Hammer nur symbolisch. © Symbolbild: Steffen Unger

Nicht mehr Gebrauchtes zu Geld machen: Was privaten Haushalten den einen oder anderen Euro bringt, ist auch für Städte eine Alternative. Richtig reich werden sie davon jedoch nicht. Heidenau zum Beispiel hat bei rund 40 Versteigerungen auf der für Kommunen und Behörden eingerichteten Plattform seit 2013 rund 20.000 Euro eingenommen. 

Das meiste Geld brachten Fahrzeuge. Auch jetzt ist wieder ein Auto im Angebot. Bis Donnerstagabend kann noch für einen VW Passat geboten werden. Das aktuelle Angebot für das gepfändete Fahrzeug liegt bei 400 Euro. Für die Radial-Pressmaschine mit Zubehör und Koffer gibt es bisher noch kein Angebot. Wenn sich kein Interessent findet, wird sie entweder noch einmal angeboten, anderweitig verwertet oder eben entsorgt. Bisher hatte Heidenau Glück. Die meisten Gegenstände wurden erfolgreich versteigert.

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Das, was versteigert wird, ist gepfändet, wurde gefunden oder ausrangiert. Gepfändet, wenn es sich um Vollstreckungen handelt, nachdem jemand bei der Stadt Schulden hatte, die er nicht beglich. Gefunden werden zum Beispiel Fahrzeuge, die beispielsweise nicht abgemeldet wurden. Und ab und zu sondert Heidenau aus, was die Stadt nicht mehr braucht. 

Und hier geht es zur Versteigerung des Zolls, die ständig läuft.


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