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Zu viele Dieselloks auf elektrifizierter Strecke?

Ausgebaut ist die Niederschlesische Magistrale für Elektroloks. Aber noch dominieren die Verbrenner. Das hat Gründe.

Von Steffen Gerhardt
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Kein seltenes Bild: Eine Diesellok der Baureihe 232 zieht einen Güterzug. Es ist ein US-Militärzug, der auf der Niederschlesischen Magistrale nach Polen unterwegs ist.
Kein seltenes Bild: Eine Diesellok der Baureihe 232 zieht einen Güterzug. Es ist ein US-Militärzug, der auf der Niederschlesischen Magistrale nach Polen unterwegs ist. © Stefan Schumann

Mit der Ende vergangenen Jahres abgeschlossenen Elektrifizierung der Niederschlesischen Magistrale verbindet sich die Erwartung, dass fortan mehr umweltfreundlichere Elektroloks die Waggons über die doppelgleisige Strecke ziehen. Aber dem ist nicht so, das sagt Stefan Schumann, Medienberater der Sächsischen Zeitung und Oberlausitzer Eisenbahnenthusiast. Erst am Wochenende war der junge Mann wieder an der Magistrale unterwegs und stellte fest: „Nach wie vor dominieren Dieselloks vor den Waggons.“ Aber es gibt auch Ausnahmen: Zwei private Unternehmen, ITL und CTL, sind auf dieser Strecke komplett auf Elektroloks umgestiegen. Aber auch die polnische Bahn PKP ist zwischen Horka und Knappenrode mehr mit E-Lokomotiven unterwegs als die Deutsche Bahn Cargo. So die Beobachtungen und Erfahrungen von Stefan Schumann.

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