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Politik

Kretschmann und Kretschmer: Einheit ist da

Die Landeschefs von Baden-Württemberg (Grüne) und Sachsen (CDU) sind sich einig, dass die Einheit Deutschlands erreicht ist. Jetzt ist die Zukunft wichtiger.

Michael Kretschmer (CDU, l.), Ministerpräsident von Sachsen, überreicht Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident von Baden-Württemberg,im Juli in der Sächsischen Staatskanzlei ein Glas Honig als Gastgeschenk.
Michael Kretschmer (CDU, l.), Ministerpräsident von Sachsen, überreicht Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident von Baden-Württemberg,im Juli in der Sächsischen Staatskanzlei ein Glas Honig als Gastgeschenk. © Robert Michael/dpa-Zentralbild

Dresden/Stuttgart. Anlässlich des Jahrestags der deutschen Wiedervereinigung sehen der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und sein sächsischer Kollege Michael Kretschmer (CDU) die deutsche Einheit als vollendet an. "Wir haben nach 30 Jahren die Einheit Deutschlands erreicht - in den Köpfen und materiell. Wir können uns jetzt gemeinsamen Zukunftsaufgaben widmen", sagte Kretschmer in einem gemeinsamen Interview mit der "Stuttgarter Zeitung", den "Stuttgarter Nachrichten" und der "Freien Presse" in Chemnitz (Freitag). Sein Kollege aus Baden-Württemberg sagte: "Wir haben kein Ost-West-Thema mehr."

Kretschmann nannte den Klimawandel als ein Thema, das Ost und West gleichermaßen betreffe. Zur Entwicklung seit der Wiedervereinigung sagte er: "So falsch war Helmut Kohls Spruch von "blühenden Landschaften" nicht." Kretschmer lobte: "Ohne die Westdeutschen, die mit angepackt und ihre Expertise eingebracht haben, stünden wir heute viel schlechter da." Dass Ostdeutsche sich mehrheitlich ungerecht behandelt fühlten, stimme seiner Ansicht nach nicht. (dpa)

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