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Bundespolizei sucht Zeugen für Schleusung nach Lohmen

Bei Lohmen hat die Polizei am Dienstag 16 ausländische Personen entdeckt. Sie sollen in zwei Autos über die Grenze gebracht worden sein. Die Ermittler suchen Zeugen.

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Polizeieinsatz bei Lohmen: zwei von 16 mutmaßlich eingeschleusten ausländischen Personen.
Polizeieinsatz bei Lohmen: zwei von 16 mutmaßlich eingeschleusten ausländischen Personen. © Marko Förster

Die Bundespolizei sucht Zeugen für eine Schleusung, die am Dienstagmorgen bei Lohmen in der Sächsischen Schweiz endete. Dort haben Einsatzkräfte kurz nach 6 Uhr am 16. Mai nördlich des Ortsteils Mühlsdorf insgesamt 16 Menschen ausländischer Herkunft entdeckt. Das teilt die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel mit.

An dem Einsatz waren neben der Bundespolizei auch Beamte des Polizeireviers Pirna sowie ein Hubschrauber beteiligt.

Nach bisherigen Ermittlungen gehen die Behörden davon aus, dass die Menschen in einem Transporter und einem Pkw nach Deutschland gebracht und von unbekannten Tätern dann in unmittelbarer Umgebung von Lohmen abgesetzt wurden.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern aufgenommen und fragt: "Wer hat am 16. Mai 2023 im Bereich Lohmen, in der Zeit von 5.30 Uhr bis 6.15 Uhr, haltende Fahrzeuge beobachtet?" Konkret werden Hinweise zu den zwei mutmaßlichen Tatfahrzeugen gesucht: einem grauen BMW (Limousine) sowie einem hellbraunen Mercedes-Kleintransporter.

Die Dienststelle der Bundespolizei in Berggießhübel ist rund um die Uhr zu erreichen unter: 035023-676 300. Zudem stehen die kostenfreie Hotline 0800-6 888 000 oder das Kontaktformular auf www.bundespolizei.de zur Verfügung. (SZ)