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Woher stammen die gestohlenen Motoren?

Die schwere Ladung hat einen Ford bei Weißkeißel in Schräglage gebracht. Die Bundespolizei stoppte ihn. Und hat inzwischen etwas herausgefunden.

Dieser Motor konnte inzwischen einem Diebstahl zugeordnet werden.
Dieser Motor konnte inzwischen einem Diebstahl zugeordnet werden. © Bundespolizei

Nachdem die Bundespolizei vergangenen Freitag einen Ford Transit auf der S126 bei Weißkeißel wegen seiner auffälligen Schräglage kontrollierte und zwei gestohlene Motoren entdeckte, konnte sie die Herkunft des einen inzwischen klären. So stellten die Ermittler fest, dass er zu einem in Italien zugelassenen und dort im Dezember 2020 gestohlenen Mazda CX5passt. Der andere gehört zu einem Mercedes Sprinter. Allerdings sind hier die Eigentumsverhältnisse noch nicht geklärt.

Insgesamt hatte der 32-jährige Fahrer des Ford acht Motoren im Transit geladen, die er den eigenen Angaben zufolge nach Mainz liefern wollte. Allerdings trafen nur noch sechs Aggregate beim Empfänger an. Die zwei oben genannten stellten die Beamten sicher, weil die Nummern manipuliert waren. "Offenbar sollte so eine Identifizierung verhindert werden", teilt die Bundespolizei mit. Der polnische Transporteur durfte seine Fahrt fortsetzen. Inzwischen läuft gegen ihn eine Anzeige wegen des Verdachts der Hehlerei. (SZ)

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