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Drogen-Transport an der Grenze gestoppt

Liberecer Zollbeamte haben nahe Polen ein Ehepaar entdeckt, das unter dem Sitz eines Elektro-Dreirads über vier Kilo Tabletten versteckte.

Auf diesem Dreirad war das Ehepaar unterwegs
Auf diesem Dreirad war das Ehepaar unterwegs © Polizei

Auf einem schlammigen Weg entlang der Fernstraße 35 bei Václavice hat ein Ehepaar am Freitag versucht, mehr als vier Kilo Medikamente über die Grenze zu schmuggeln. Diese reichen aus, um 750 Gramm Meth zu produzieren, wie Polizeisprecher Vojtěch Robovský mitteilt.

Zöllner aus Liberec beobachteten die beiden, die bei Regen und Kälte auf ihrem Dreirad unterwegs waren. "Zunächst zeigten sie Mitgefühl mit den Unglücklichen, die den Launen des Wetters ausgesetzt waren", sagt Vojtěch Robovský. Doch andererseits fragten sich die Beamten, warum die zwei gerade unter diesen Umständen diese Tour machten. Also nahmen sie die Verfolgung auf. Als der Mann die Zöllner bemerkte, versuchte er noch das Tempo zu erhöhen und kauerte sich dazu hinter den Lenker, um den Fahrtwiderstand zu verringern. Doch bei etwa 20 Kilometern pro Stunde konnten die Beamten das durchnässte Paar schnell einholen.

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Mit ihrer Intuition lagen die Beamten richtig. Sie erwartete eine Überraschung, als sie in einem Rucksack unter dem Sitz des Dreirads hineinschauten. Mehr als vier Kilogramm Lutschtabletten lagen darin, mit denen sich Meth herstellen lässt.

Der Mann landete daraufhin in einer Polizeizelle. Die Kriminalpolizei verdächtigt ihn, Gegenstände zur unerlaubten Herstellung von Betäubungsmitteln und psychotropen Substanzen sowie Gift besessen zu haben. "Bei einer Verurteilung drohen ihm zwei bis zehn Jahre Haft", so der Sprecher.

In Plastiktüten eingepackt lagen die Tabletten in einem Rucksack.
In Plastiktüten eingepackt lagen die Tabletten in einem Rucksack. © Polizei

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