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Mutmaßliche Granate explodiert in Wohnung bei Schönwölkau

Vermutlich bei der Suche mit einem Metalldetektor findet ein Mann einen Gegenstand im Wald und nimmt ihn mit nach Hause. In seiner Wohnung in Badrina bei Schönwölkau explodiert dieser am Mittwoch.

Von Erik-Holm Langhof
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Polizeibeamte und Sprengstoffexperten sind am Mittwoch in Badrina bei Schönwölkau im Einsatz. Dort explodierte eine mutmaßliche Granate in einer Wohnung.
Polizeibeamte und Sprengstoffexperten sind am Mittwoch in Badrina bei Schönwölkau im Einsatz. Dort explodierte eine mutmaßliche Granate in einer Wohnung. © Silvio Bürger

Schönwölkau. In einer Wohnung im Schönwölkauer Ortsteil Badrina ist am Mittwochmorgen mutmaßlich eine Granate in der Hand eines Mannes explodiert.

Wie Polizeisprecherin Sandra Freitag auf Anfrage von Sächsische.de bestätigt, soll der 33-jährige Deutsche mit "einem Gegenstand" in seiner Wohnung in der Straße Neue Siedlung hantiert haben, woraufhin dieser explodierte. Er sei dabei verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Die Kriminalpolizei Leipzig hat in diesem Zusammenhang die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz aufgenommen.

Nach ersten, bislang unbestätigten Informationen soll der Mann die mutmaßliche Übungsgranate als sogenannter Sondengänger bei der Suche mit einem Metalldetektor im Boden gefunden und anschließend mit nach Hause genommen haben. Dort sei diese dann explodiert. Die Polizeisprecherin wollte sich in Hinblick auf die laufenden Ermittlungen bislang nicht zu Details äußern.

Vor Ort waren am Mittag nach Reporterangaben auch Polizeibeamte mit einem Sprengstoffspürhund sowie Sprengstoffexperten im Einsatz.