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Polizei fesselt rabiaten Bahn-Fahrgast in Zug aus Dresden

Ein 37-Jähriger belästigt im Zug von Dresden nach Zwickau mehrere Reisende und wird dann handgreiflich. Das lange Messer, das er bei sich hat, ruft eine Spezialeinheit auf den Plan.

Von Christoph Springer
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Die Bundespolizei, zuständig unter anderem für die Bahn, musste einen Mann in einem Zug festnehmen.
Die Bundespolizei, zuständig unter anderem für die Bahn, musste einen Mann in einem Zug festnehmen. © dpa/Peter Gercke (Symbolfoto)

Dresden. Die Beamten der Bundespolizei mussten am Sonnabend eingreifen, weil in einem Zug von Dresden nach Zwickau ein Mann Fahrgäste belästigte. Er beleidigte Reisende und riss mehreren Personen die vorgeschriebene Mund-Nasen-Maske herunter, teilte die Bundespolizei am Montag mit.

Doch damit nicht genug: Außerdem hatte der 37-Jährige ein großes Küchenmesser bei sich. Die Polizisten griffen in dem Zug ein und wurden dabei von einer Spezialeinheit unterstützt, die gerade wegen des Fußballspiels Dynamo Dresden gegen 1860 München in der Stadt war. Der gebürtige Slowake wehrte sich so heftig gegen die Beamten, dass er gefesselt werden musste.

Parallel dazu nahmen ihm die Polizisten das Messer ab. Dabei mussten sie sich mehrfach Beleidigungen anhören.

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Die Beamten brachten den Mann in die Wache im Hauptbahnhof. Ein Atemalkoholtest ergab dort einen Wert von 2,49 Promille.

Der 37-Jährige wurde bereits vom Amtsgericht Dresden und der Staatsanwaltschaft gesucht. Die Vorwürfe: Körperverletzung und Diebstahl. Am Sonntag kam er ins Gefängnis.

Zeugen des Geschehens oder Geschädigte werden gebeten, sich bei der Bundespolizei Dresden unter der Rufnummer 0351 81 50 20 zu melden.