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Leipzig

Polizeischüler stirbt bei Unfall

Bei einem Unfall auf der A14 bei Leipzig starb ein 23-Jähriger. Zuvor war er durch seine riskante Fahrweise aufgefallen. Lieferte er sich ein Rennen?

© Eric Weser

Brandis/Leipzig. Der bei einem Unfall auf der Autobahn 14 bei Leipzig getötete 23-Jährige hat sich möglicherweise vor dem Unfall ein Rennen mit einem anderen Autofahrer geliefert. Das sei Bestandteil der Ermittlungen, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Der 23 Jahre alte Kommissaranwärter der Polizeischule Leipzig sei vor dem Unfall am Montagabend mit sehr hoher Geschwindigkeit und riskanter Fahrweise aufgefallen.

So habe der Mann zunächst ein ebenfalls sehr schnell fahrendes Fahrzeug rechts überholt und sei dann auf die linke Fahrbahn gewechselt. Währenddessen hatte ein vorausfahrender Sattelzug bereits einen Überholvorgang eingeleitet und war auf die linke Fahrbahn gewechselt. Der Lkw-Fahrer versuchte laut Polizeiangaben noch, nach rechts zurückzufahren, als er die heranrasenden Autos sah. Der 23-Jährige konnte jedoch nicht mehr ausweichen und sein Wagen kollidierte mit dem Laster zwischen dem Dreieck Parthenaue und der Anschlussstelle Naunhof.

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Der Polizeischüler erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Seine 20 Jahre alte Beifahrerin kam in ein Krankenhaus, ihre Verletzungen waren aber nicht schwerwiegend. Wer der Fahrer des zweiten Autos war, ist nach Polizeiangaben noch nicht bekannt. (dpa)

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