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FDP aus Weinböhla: "Brandmauern kann man in der Nachbarschaft nicht bauen"

Die FDP-Kandidaten aus Weinböhla hoffen, diesmal genügend Stimmen zu ergattern. Mit ihrem liberalen Fokus auf den Menschen wollen sie den Gemeinderat beleben.

Von Martin Skurt
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Die Kandidaten der FDP für den Gemeinderat in Weinböhla Alexander Khastein (l.) und Ronny Geidelt (r.) werden vom Kreistagskandidat Ingo Nestler unterstützt.
Die Kandidaten der FDP für den Gemeinderat in Weinböhla Alexander Khastein (l.) und Ronny Geidelt (r.) werden vom Kreistagskandidat Ingo Nestler unterstützt. © Norbert Millauer

Weinböhla. Inmitten des Parks von Weinböhla, wo sonst das Gänsepaar Dieter und Auguste umher watschelt, regnete es am Mittwoch unnachgiebig. Trotzdem präsentieren sich die Kandidaten der FDP fröhlich und entschlossen. Bislang hat es die Partei noch nicht geschafft, im Weinböhlaer Gemeinderat Fuß zu fassen. Die kommende Wahl soll das ändern.

Alexander Khastein lächelt freundlich und wirkt locker. Seit 25 Jahren ist der 53-Jährige in der FDP und war lange Zeit ein "schlafendes" Mitglied. Nun bewirbt er sich um einen Sitz im Gemeinderat. "Ich möchte mich für die Menschen einsetzen, denn sie stehen für mich im Mittelpunkt", betont er. Khastein spricht sich gegen die Einteilung der Menschen in Klassen aus und hebt die Wichtigkeit von liberalen, humanistischen Werten hervor. Seiner Ansicht nach gehe diese Einstellung immer mehr verloren. Besonders am Herzen liegen ihm Grundsteuer und Heizung, Themen, die viele Hausbesitzer wie ihn in Weinböhla beschäftigen.

FDP möchte an Erfolge des Gemeinderats anknüpfen

Ronny Geidelt tritt ebenfalls für den Gemeinderat an. Geidelt engagiert sich seit 15 Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen und als Elternsprecher. Und man kennt ihn im Ort auch vom Leiterwagenrennen, das regelmäßig beim Weinfest stattfindet. "Weinböhla ist ein durchgrünter Ort. Wir wollen das erhalten und weiterentwickeln", sagt der 45-Jährige. "Ich möchte eine Alternative bieten und die politische Bandbreite in Weinböhla erweitern. Dabei steht für uns die Region im Fokus und nicht die Bundespolitik." Geidelt hebt die optimalen Rahmenbedingungen in Weinböhla hervor, die durch den bisher erfolgreich arbeitenden Gemeinderat geschaffen wurden. Daran wolle er anknüpfen.

Er betont die Wichtigkeit, dass der Ort attraktiv für junge Familien bleibt und dass die Anbindung über den ÖPNV zum Dresdner Norden verbessert wird. Denn dort befindet sich die Dresdner Chipindustrie. Die Ansiedlung des taiwanesischen Halbleiterherstellers TSMC ist nicht nur eine große Chance für Sachsen, sondern auch für Weinböhla. Die dort entstehenden Arbeitsplätze werden zu einem Zuzug auch in Weinböhla führen.

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