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True-Crime in Weinböhla: "Auf der Spur des Bösen"

Axel Petermann, Profiler und früherer Leiter einer Mordkommission, berichtet im Zentralgasthof von seinen spektakulärsten Fällen. Ein Abend für Krimi-Fans.

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Kriminalist und Bestseller-Autor Axel Petermann ist am Donnerstag zu Gast in Weinböhla. In seiner Lesung lässt der 70-Jährige das Publikum miterleben, wie er Mordfälle aufklärt.
Kriminalist und Bestseller-Autor Axel Petermann ist am Donnerstag zu Gast in Weinböhla. In seiner Lesung lässt der 70-Jährige das Publikum miterleben, wie er Mordfälle aufklärt. © Stefan Kuntner/Jörg Schubert/SZ-Montage

Herr Petermann, ich verstehe Ihre frühere Arbeit als Kriminalist eher so, dass Sie viel im Verborgenen tätig waren. Was treibt Sie seit Jahren in die Öffentlichkeit?

Ehrlich gesagt, war ich schon als Kriminalist oft in der Öffentlichkeit unterwegs, um Verbrechen aufzuklären. Denn die Recherchen fanden immer wieder außerhalb des Büros statt. Für meine Ermittlungen musste ich immer wieder durch Deutschland touren, um zum Beispiel Zeugen zu befragen. Das nannten wir in der Mordkommission "Klinken putzen" oder "Hacken schieflaufen". Natürlich arbeitete ich trotzdem eher zurückgezogen. Das änderte sich in dem Moment, als ich Leiter der Mordkommission war und in Pressekonferenzen Informationen an die Öffentlichkeit weitergeben musste, um Hinweise aus der Bevölkerung zur Aufklärung von Verbrechen zu erhalten. Ich arbeitete also auf der Spur.

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