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Die Radebeuler Friedenskirche läutet ein Jubiläumsjahr ein

Auf eine 400 Jahre alte Tradition blickt die Kirchenmusik in Kötzschenbroda zurück. Das soll nicht nur mit einem Großkonzert auf dem Dorfanger gefeiert werden.

Von Silvio Kuhnert
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Der Kantor der Radebeuler Friedenskirche, Peter Kubath, steht mit einem historischen Buch der Kirchgemeinde auf der Chorempore des Gotteshauses. Dieses enthält Dokumente zur Geschichte des Kirchenchores.
Der Kantor der Radebeuler Friedenskirche, Peter Kubath, steht mit einem historischen Buch der Kirchgemeinde auf der Chorempore des Gotteshauses. Dieses enthält Dokumente zur Geschichte des Kirchenchores. © Norbert Millauer

Radebeul. Die Blätter des Buches aus dem Archiv sowie die eines Briefes an die Kirchenoberen in Dresden wirken vergilbt, die Kantor Peter Kubath auf der Orgel- und Chorempore der Radebeuler Friedenskirche in den Händen hält. Das gelbliche Papier ist der Zeit geschuldet. Das Schreiben an die Kirchenleitung in der Landeshauptstadt stammt vom 15. März 1683 und zählt zu den ältesten Dokumenten, die die Existenz des Kirchenchores und der Kantorei bezeugen.

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