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Aufruf für ein demokratisches und solidarisches Radebeul

Einwohner der Lößnitzstadt sprechen sich für den Zusammenhalt und gegen Extremisten unter den "Spaziergängern" aus. Sie wollen „Haltung zeigen“.

Von Silvio Kuhnert
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Am 8. Januar dieses Jahres stellten unter dem Motto "Haltung zeigen" Dresdner auf dem Neumarkt Kerzen für die Opfer der Corona-Krise auf. Zeichen gegen Querdenker wollen auch Radebeuler setzen.
Am 8. Januar dieses Jahres stellten unter dem Motto "Haltung zeigen" Dresdner auf dem Neumarkt Kerzen für die Opfer der Corona-Krise auf. Zeichen gegen Querdenker wollen auch Radebeuler setzen. © Symbol: Jürgen Loesel

Radebeul. Unter dem Motto "In der Krise erst recht! Für ein friedliches, demokratisches und solidarisches Radebeul" hat sich eine Gruppe von Einwohnern der Lößnitzstadt zusammengefunden, die die allmontaglichen Proteste gegen die Corona-Politik nicht unwidersprochen hinnehmen möchten. Zu den Erstunterzeichnern eines entsprechenden Aufrufs gehören 60 Frauen und Männer. Sie sprechen sich dagegen aus, dass die Corona-Protestler mit Extremisten mitlaufen, ohne sich von diesen zu distanzieren. Gleichzeitig möchten sie Gesprächsangebote schaffen, um einer Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken.

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