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Radebeul unterstützt Aktion „Impfen schützt auch die Kultur“

Oberbürgermeister Bert Wendsche wirbt für das Impfen und mahnt mehr gegenseitigen Respekt an.

Von Silvio Kuhnert
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Für Geimpfte gibt es mehr Freiheiten.
Für Geimpfte gibt es mehr Freiheiten. © dpa

Radebeul. „Impfen schützt auch die Kultur!“ ist entstanden als Aktion der Sächsischen Staatstheater und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gemeinsam mit vielen weiteren Kultureinrichtungen in der sächsischen Landeshauptstadt. Auch die Lößnitzstadt unterstützt diese Initiative und ruft zu Impfungen auf. „Radebeul legt großen Wert auf vielfältige kulturelle Angebote. Sie sind ein wichtiger Teil unseres Selbstverständnisses und tragen wesentlich zur Lebensqualität bei“, erläutert Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) und fährt fort: „Wir hoffen auf eine baldige verlässliche Öffnungsperspektive für die Kultureinrichtungen und werben dabei für einen verantwortungsvollen Umgang."

Piksen ohne Zwang

Die pandemiebedingten Schließungen haben allen nochmals sehr drastisch vor Augen geführt, welch wichtige Aufgabe Kulturangebote erfüllen. "Sie sind ein Lebensnerv und definieren unser menschliches Dasein. Viele von uns haben eine tiefe Sehnsucht nach Kulturangeboten", so das Stadtoberhaupt. Impfen sei aktuell eine wichtige Voraussetzung, dass der Kulturbetrieb wieder losgehen könne. "Daher unterstützen wir diese Aktion und möchten auf respektvolle Weise für das Impfen werben, ohne jedoch einen Zwang oder Ähnliches aufzubauen. Die Entscheidung sollte in jedem Fall freiwillig sein“, teilt Wendsche mit.

Kultur müsse jedoch mittelfristig wieder allen Menschen offen stehen, eine Teilung der Gesellschaft sei hier nicht hilfreich. Wendsche hatte bereits im aktuellen Januar-Amtsblatt für mehr gegenseitigen Respekt und Geduld geworben und auf mögliche Folgen einer gesellschaftlichen Spaltung hingewiesen.