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Jugendbauhütte Riesa nimmt erste Hürde

Der Stadtrat hat dem Vorhaben für die Rittergutstraße grundsätzlich zugestimmt. Nun ist das Land am Zug.

Das Objekt an der Rittergutstraße in Riesa steht schon länger leer. Nun könnten junge Denkmalschützer Teile des Gebäudes erobern.
Das Objekt an der Rittergutstraße in Riesa steht schon länger leer. Nun könnten junge Denkmalschützer Teile des Gebäudes erobern. © Sebastian Schultz

Riesa. Ziehen junge Denkmalschützer in der Zukunft in eins der Gebäude an der Rittergutstraße in Riesa? Geht es nach den Stadträten, spricht wohl grundsätzlich nichts dagegen. In seiner jüngsten Sitzung gaben die Räte dem Vorschlag der Kreishandwerkerschaft Meißen einstimmig grünes Licht, eine sogenannte Jugendbauhütte in dem Objekt anzusiedeln. 

Dabei handelt es sich im Grunde um eine Sonderform des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren sollen in den Jugendbauhütten an den Denkmalschutz herangeführt werden. Sie lernen dabei traditionelle Handwerkstechniken und wenden sie am Original an. Dazu gibt es auch Seminare rund um das Thema Denkmalschutz. In Sachsen gibt es bislang eine solche Jugendbauhütte nur in Görlitz, bundesweit existieren 14 solcher Bauhütten. In diesem Zuge könnte auch das Gebäude an der Rittergutstraße profitieren - schließlich ist es selbst denkmalgeschützt. 

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Oberbürgermeister Marco Müller (CDU) sprach in der Ratssitzung von einem "tollen Projekt für die Stadt". Die Zustimmung  war wichtig, damit die Kreishandwerkerschaft Fördermittel beantragen kann. Weitere Unterstützung muss nun vom Land kommen. Signalisiert worden war sie bereits vom Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung - allerdings noch unter Vorbehalt, da der neue Landeshaushalt noch nicht beschlossen ist. Die Stadt ist in dem Fall in erster Linie Mittler, weil die Immobilie der städtischen Wohnungsgesellschaft Riesa gehört.  (SZ/stl)

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