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Riesa

Auf eine Videoschalte mit Tom Buhrow

Beim Jugendmedientag haben sich Schüler in diesem Jahr mit Verschwörungstheorien und der Arbeit des Rundfunks befasst. Auch Riesaer waren dabei.

Blick auf den Bildschirm: Zehntklässler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums haben am Jugendmedientag teilgenommen. Der fand diesmal virtuell statt.
Blick auf den Bildschirm: Zehntklässler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums haben am Jugendmedientag teilgenommen. Der fand diesmal virtuell statt. © WHG Riesa/ P. Pfennig

Riesa. Das Werner-Heisenberg-Gymnasium Riesa (WHG) hat sich in diesem Jahr am Jugendmedientag beteiligt. Das bundesweite Projekt der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten richtet sich an Jugendliche, die sich mit der Medienwelt befassen. Wegen der aktuellen Coronabestimmungen wichen die Veranstalter auf ein Videoformat aus. In einem Leserbrief an die SZ berichtet GRW-Lehrer Peter Pfennig von der Veranstaltung:

"Pünktlich um 8.30 Uhr wurde die Klasse 10b des Werner-Heisenberg-Gymnasiums von ZDF-Moderatorin Aline Abboud aus dem Studio und von ARD-Chef Tom Buhrow begrüßt, der aus dem Homeoffice zugeschaltet war. Den gesamten Schultag hatten die Schüler Gelegenheit, Einblicke in den Arbeitsalltag der Medienexperten aus der ganzen ARD zu gewinnen und gemeinsam mit ihnen zu aktuellen Themen der Medienwelt zu arbeiten. Die Klasse erwartete den Tag mit großer Neugier und Spannung, denn ein solches Projekt fand am WHG bisher nicht statt.

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In sogenannten Web-Workshops standen dabei das Mitmachen und Mitdiskutieren im Vordergrund. Anfängliche Bedenken bezüglich der Technik waren schnell vergessen. Die Internetleitung brach nicht ab und die Kommunikation zwischen ARD und WHG funktionierte problemlos.

Auf ein Interview mit der USA-Korrespondentin

Während die Gesprächspartner vom rbb, SWR und hr groß über die interaktive Tafel für alle Teilnehmer gut sicht- und hörbar waren, nahmen die Zehntklässler über iPads an den Workshops teil. So konnten sie direkt und interaktiv Fragen stellen und ihre Ergebnisse übermitteln. Das Themenspektrum reichte vom Jugendmedienschutz über Verschwörungstheorien bis hin zu einem Interview mit der ARD-Korrespondentin Jule Käppel, die zu früher Stunde (7 Uhr Ortszeit) aus Washington D.C. nach Riesa zugeschaltet wurde.

In diesem Workshop, den sie selbst als Highlight bezeichneten, konnten die Schüler der Journalistin, die vom momentan wohl spannendsten Ort der Welt berichtet, weltpolitische, aber auch ganz persönliche Fragen stellen.

Aus der Sicht des GRW-Lehrers Peter Pfennig, der das Projekt am WHG durchgeführt hat, leistet die Teilnahme am Jugendmedientag einen wichtigen Beitrag zur schulischen Medienbildung der Jugendlichen, ermöglicht einen sehr spannenden Blick hinter die Kulissen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und zeigt, dass die Digitalisierung auch im WHG Einzug hält.

Auch die Schüler waren positiv überrascht von den vielseitigen Möglichkeiten der modernen Technik sowie der kreativen und abwechslungsreichen Gestaltung der Workshops. Ihr abschließendes Urteil: 'Der ARD-Jugendmedientag hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, auch im nächsten Jahr wieder daran teilnehmen können.' Ob er dann wieder offline oder erneut als Webkonferenz stattfinden wird, lässt sich noch nicht absehen. Das WHG ist für beide Fälle vorbereitet.

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