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Dorfteich-Retter bekommen Preis

Eine Anwohnerinitiative will die Verlandung des Gewässers verhindern. Eine Idee ganz nach dem Geschmack des Stadtchefs.

Voller Schilf, kaputter Ablauf, kaum noch Wasser: Der rund 120 Meter lange und 30 Meter breite Dorfteich in Unterreußen. Das Gewässer ist verschilft und voller Schlamm. Das soll sich in absehbarer Zeit ändern.
Voller Schilf, kaputter Ablauf, kaum noch Wasser: Der rund 120 Meter lange und 30 Meter breite Dorfteich in Unterreußen. Das Gewässer ist verschilft und voller Schlamm. Das soll sich in absehbarer Zeit ändern. © Archivfoto: Eric Weser

Strehla. Die Initiative zur Rettung der Teichlandschaft in Unterreußen hat den diesjährigen Innovationspreis von Strehlas Bürgermeister Jörg Jeromin (FWG) bekommen. Die Auszeichnung nahm Falk Wolf, Ortsvorsteher für Unterreußen, Forberge, Oppitzsch und Großrügeln, diese Woche im Stadtrat entgegen. 

Wolf und weitere Anwohner aus dem kleinen Ort zwischen Gröba und Strehla haben sich der Rekultivierung der Teiche bereits seit Längerem verschrieben. Vor allem das größte Gewässer, das auch das Ortsbild prägt, ist in den vergangenen Jahren immer weiter verlandet. Vorgesehen ist unter anderem eine Beseitigung des Teichschilfs und eine Entschlammung mit einem Bagger. Außerdem soll der alte Teichmönch erneuert werden – das Ablaufbauwerk. Umgesetzt werden sollen erste Arbeiten aber voraussichtlich erst im nächsten Jahr. 

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Der Innovationspreis wurde von Strehlas Bürgermeister nach Amtsantritt privat gestiftet. Die jährlich ausgelobte Auszeichnung ist mit 500 Euro dotiert. Der Preis soll Ideen  unterstützen, die das Zusammenleben in Strehla und seinen Ortsteilen voranbringen.

In den vergangenen Jahren hatten der Ortschaftsrat Görzig (2016, Sanierung des ehemaligen Spritzenhauses), der Kulturförderverein Paußnitz (2017, Erstellung einer Infotafel zum Magischen Paußnitzer Ring), Jugendliche der Oberschule (2018, Wiederbelebung des Jugendklubs) und der Schützenverein (2019, Instandsetzung des Vereinsheims) den Preis bekommen. (SZ/ewe)

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