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Riesa

Weitere Bäume mussten fallen

Nach Fichten und Lärchen wurden im Park in Hirschstein jetzt auch Buchen gefällt. Die lang anhaltenden Trockenheit hatte ihnen zugesetzt.

Im Park Neuhirschstein mussten etliche Bäume wegen der lang andauernden Trockenheit weichen.
Im Park Neuhirschstein mussten etliche Bäume wegen der lang andauernden Trockenheit weichen. © Archivfoto: privat

Hirschstein. Im Park in Neuhirschstein wurden jetzt weitere Bäume gefällt, nachdem der Fichten- und Lärchenbestand an der Parkstraße wegen Borkenkäferbefall bereits vor einiger Zeit gerodet werden musste. "Es handelt sich dabei um Buchen, die aufgrund der langanhaltenden Trockenheit abgestorben waren. Aber auch andere Baumarten sind betroffen", so der Hirschsteiner Bürgermeister Conrad Seifert (CDU). Die Bäume befanden sich teils auf dem Gebiet des Staatsbetriebes Sachsenforst, aber auch auf gemeindeeigenem und privatem Wald. Die Fällungen seien notwendig geworden, um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.

Durch die Fällungen gingen auch einige besonders wertvolle und außergewöhnliche Parkbäume verloren. Der Gemeinderat soll nun beraten, ob es zu Nachpflanzungen kommen wird. Zunächst war davon ausgegangen worden, dass der Wald natürlich nachwachsen soll.

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Im November 2019 wurde im Park der neue Waldspielplatz eröffnet.
Im November 2019 wurde im Park der neue Waldspielplatz eröffnet. © Sebastian Schultz

Der Park Neuhirschstein ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Hier findet man neben dem schönen Laubwaldbestand viele historische Sehenswürdigkeiten und das Naturdenkmal „Alte Buche“. Es gibt auch eine um 1900 angelegte rund 450 Meter lange Kastanienallee.

Im Hirschsteiner Wald wurden im vergangenen Jahr dank der Unterstützung des Heimat- und Förderverein Oberes Elbtal mehrere verschlissene Informationstafeln gegen neue ausgetauscht. Im November 2019 wurde der Waldspielplatz eröffnet. Die Gemeinde Hirschstein hat ihn für rund 74.000 Euro bauen lassen. Davon wurden 50.000 Euro mit Fördermitteln aus dem Leader-Programm bezahlt. Die Spielelandschaft ist aus haltbarem Holz hergestellt.

Einen Spielplatz gab es an dieser Stelle schon, doch der war in die Jahre gekommen. Es bestand die Gefahr, dass der Spielplatz wegen technischen Mängel geschlossen werden muss. So lange wollte die Gemeinde nicht warten. Deshalb entschied Hirschstein, von sich aus einen neuen Spielplatz zu bauen. (SZ/jm)

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