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Protest gegen Energiepolitik vor der Arena geplant

Mit Unternehmern und Lokalpolitikern will das Wirtschaftsforum kommende Woche in Riesa ein Zeichen setzen – und lädt jedermann ein, teilzunehmen.

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Der Parkplatz vor der Riesaer Arena soll am Dienstagabend Schauplatz einer Protestaktion des Wirtschaftsforums werden. Im Bild: Dessen Sprecher Kurt Hähnichen (l.) und Matthias Mückel.
Der Parkplatz vor der Riesaer Arena soll am Dienstagabend Schauplatz einer Protestaktion des Wirtschaftsforums werden. Im Bild: Dessen Sprecher Kurt Hähnichen (l.) und Matthias Mückel. © Andreas Weihs

Riesa. Das Vereinigte Wirtschaftsforum Region Riesa hat für Dienstag, 11. Oktober, eine Protestaktion vor der Sachsenarena angekündigt. Alle Riesaer, aber auch Bürger aus der Region sowie Unternehmer seien eingeladen, teilzunehmen. Die Versammlung soll ab 18 Uhr auf dem Parkplatz vor der Arena beginnen und etwa eine Stunde dauern.

„Wir wollen damit ein Zeichen für die Bürger und Unternehmer unserer Region setzen. Wir teilen ihre Ängste und Sorgen in der aktuellen Situation“, so Wirtschaftsforums-Sprecher Kurt Hähnichen.

Hintergrund seien die Entwicklungen bei Energiepreisen. Die massiven Erhöhungen der letzten Zeit werden aus Sicht des Wirtschaftsforums „ungeahnte Folgen für unsere Gesellschaft haben“. Das müsse sofort gestoppt werden, so die Vereinigung, die den sozialen Frieden gefährdet sieht. Das Wirtschaftsforum fordert die Bundesregierung auf, sich der aktuellen Entwicklung entgegenzustellen „und schnellstmöglich angemessene Maßnahmen zu ergreifen“, um den „Energiepreiswahnsinn zu stoppen“.

Bei der Veranstaltung am Dienstagabend sollen unter anderem Unternehmer am Mikrofon zu Wort kommen. Laut den Organisatoren haben auch Bürgermeister aus der Region ihre Teilnahme zugesagt, darunter auch Riesas OB Marco Müller (CDU).

Die Wirtschaftsforums-Sprecher Kurt Hähnichen und Matthias Mückel hoffen zudem, dass zahlreiche Mitarbeiter regionaler Betriebe den Weg vor die Arena finden. Mitgliedsunternehmen habe man gebeten, zum Beispiel mit Lkws vor Ort Präsenz zu zeigen.

Fahnen und Transparente sind laut dem Wirtschaftsforum bei der Protestaktion jedoch nicht zugelassen. Man wolle überparteilich agieren und sehe sich als Protest aus der Wirtschaft und der Mitte heraus, unterstreicht die Vereinigung.

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