merken

Kamenz

Rutschen unterm Apfelbaum

Ein neuer Spielplatz entsteht derzeit auf einer Streuobstwiese in Oberlichtenau. Auf die Idee kam Bibelgärtner Maik Förster auf Reisen nach Israel.

Die Bauteile für den neuen Spielplatz sind eingetroffen. Die Pulsnitzer Bürgermeisterin Barbara Lüke (l.), Sylko Hübner (3.v.r.) sowie Bibelgärtner Maik Förster und Frau Susanne (2.v.r.) starten das Projekt. Bisher hat der CV Oberlichtenau bereits zwei Sp © René Plaul

Oberlichtenau. Ein Spielplatz entsteht derzeit am Panoramaweg in Oberlichtenau, genauer gesagt am Mühlweg auf einer Streuobstwiese. Das ist eine traditionelle Form des Obstbaus. Die wird jetzt auf dem Oberlichtenauer Areal durch Spielgeräte ergänzt.

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Kochen ohne Reue in der perfekten Küche

Küchen Schulze zeigt, wie sich beim Kauf sparen lässt.

Aufgebaut wird eine Kletterkombination mit Rutsche und Schaukel. Finanziert wurde der Spielplatz für rund 2 000 Euro vom Reisebüro Evangtours. Betreiber ist der Christliche Verein Oberlichtenau. Die Idee hatte Maik Förster – Oberlichtenauer Bibelgärtner, Geschäftsführer des Reisebüros und der Grundstückseigentümer. Die Idee entstand soerinnert er sich: „Es war bei meinen vielen Reisen nach Israel. Dort gibt es an jeder Ecke Grillplätze, Sitzbänke, Spielplätze, Grünelemente. Da wird nicht gewartet, bis irgendjemand etwas macht. Sondern es ist weit verbreitet, selbst die Initiative zu ergreifen. Ich möchte damit anregen, in der gesamten Stadt Pulsnitz solche und ähnliche Initiativen anzustoßen, unser eigenes Lebensumfeld zu verschönern.“

Naschen erlaubt

Der CV Oberlichtenau hat schon zwei Spielplätze für das Dorf gebaut, deshalb gab es die Kontakte zum Hersteller. Maik Förster: „Dankenswerterweise hat der Bauhof Großröhrsdorf den Transport zu uns übernommen, da die Stadt im Rödertal derzeit in Kleinröhrsdorf und im Massenei-Bad Spielanlagen errichtet“. So habe es sich angeboten, sich quasi mit an die Großröhrsdorfer Lieferung dranzuhängen.

Die Nutzung der Geräte stehe jedermann offen – „auf eigene Gefahr“, schränkt Maik Förster ein und warnt zugleich: „Bei Nässe und Frost bitte nicht benutzen, wegen der Rutschgefahr.“ Ansonsten sind alle Kinder zwischen drei und zwölf Jahren willkommen. Sie dürfen natürlich auch gern vom Obst naschen. Das ist genauso gesund, wie die Bewegung auf dem Spielplatz. Die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen sei in der Bundesrepublik übrigens auf etwa 300 000 Hektar Gesamtfläche sehr geschätzt. In Oberlichtenau trägt nun auch noch ein Spielplatz auf der Wiese dazu bei. (SZ/ha)