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Nötigung auf der Autobahn: "Unsere beiden Kinder haben nur noch geschrien"

Ein 54-jähriger Unternehmer aus Chemnitz steht vor Gericht. Er soll sich mit seinem Transporter im Berufsverkehr auf der A4 rücksichtslos nach vorne gedrängelt haben.

Von Martin Skurt
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An einem Donnerstagabend im April 2022 soll ein Chemnitzer eine Dresdner Familie auf der Autobahn A4 bedrängt haben. Nun muss er sich vor Gericht verantworten, nachdem er seinen Strafbefehl nicht annehmen wollte.
An einem Donnerstagabend im April 2022 soll ein Chemnitzer eine Dresdner Familie auf der Autobahn A4 bedrängt haben. Nun muss er sich vor Gericht verantworten, nachdem er seinen Strafbefehl nicht annehmen wollte. © kairospress

Es ist ein Donnerstag im April 2022. Eine Familie fährt mit ihrem VW-Van über die Autobahn A4, Höhe Nossen. Feierabendverkehr, alle drei Spuren der Autobahnen sind voll und fahren in Kolone. Überholen ist eigentlich nicht möglich. Die Autos würden alle nur den minimal nötigen Sicherheitsabstand halten, sagt der Familienvater und Fahrer in seiner Zeugenaussage vor Gericht.

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