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Auf Rädern und in der Luft

Aktive können das Erzgebirge erwandern und erfahren – und neuerdings auch von der längsten Fly-Line der Welt aus genießen.

Kammweg vom Bärenstein.
Kammweg vom Bärenstein. © Foto: TV Erzgebirge R. Gaens

Als Weihnachts- und Winterland ist das Erzgebirge berühmt – doch immer mehr etabliert es sich auch als Ausflugs- und Urlaubsziel für den Sommer. „Im Mai beginnt die offizielle Wandersaison“, sagt Karsten Gräning, stellvertretender Geschäftsführer des Tourismusverbands Erzgebirge e.V. „Mehr als 5 000 Kilometer markierter Wege laden dazu ein, naturbelassene Landschaften und romantische Flusstäler zu erkunden.“ Drei Fernwanderwege verbinden das Erzgebirge mit anderen deutschen und europäischen Wanderregionen. Und bei klarem Wetter lockt die atemberaubende Aussicht vom Fichtelberg: Mit 1 215 Metern ist er die höchste Erhebung nicht nur des Erzgebirges, sondern aller östlichen Bundesländer.

In den vergangenen Jahren, so Gräning, hat sich das Gebirge zudem zur führenden Mountainbike-Destination Deutschlands entwickelt. Seit 2014 gibt es den „Stoneman Miriquidi MTB“, eine 162 Kilometer lange Mountainbike-Challenge über die neun höchsten Gipfel beidseits der deutsch-tschechischen Grenze. Dabei sind 4 400 Höhenmeter zu überwin den, und wer das schafft, hat sich je nach Zeit eine goldene, silberne oder bronzene Stein-Trophäe verdient. „In der Saison 2018 zählten wir 4 100 Finisher aus ganz Europa“, sagt Karsten Gräning. „Wir hatten sogar schon Gäste, die nur wegen der Challenge aus Finnland anreisten.“

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Um Rennradlern eine ähnliche Herausforderung zu schaffen, riefen die Initiatoren im Vorjahr den „Stoneman Miriquidi Road“ ins Leben. Der ist stolze 292 Kilometer lang und mit 4 900 Höhenmetern gespickt; die Route verläuft zwischen Oberwiesenthal und Zinnwald. Ebenso wie bei der MTB-Variante kann man überall an der Strecke einsteigen und sie in einem, zwei oder drei Tagen bezwingen.

Wer es nicht ganz so knackig mag, kann in selbst gewähltem Tempo auf den zahlreichen Fern-, Themen- und Rundradwegen unterwegs sein. Auch für motorisierte Zweiradler halten die erzgebirgischen Touristiker Tourenvorschläge bereit. Und wer den Nervenkitzel ganz ohne Anstrengung sucht, darf sich auf die nagelneue Fly-Line in Oberwiesenthal freuen. Von der Bergstation der Vierersesselbahn führt eine 1 550 Meter lange Trasse mit vier Kreiseln hinunter zur Talstation. „In engen und weiten Kurven, mit großen und kleinen Sprüngen saust das fliehkraftgebremste Fahrgerät an einem Edelstahlrohrsystem entlang“, so die Betreiber. Sie bewerben die Anlage übrigens als längste Fly-Line der Welt. (Birgit Hilbig)

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