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Jakob Springfeld kämpft gegen Rechts: "Jetzt ist mein Gesicht eben verbrannt"

Jakob Springfeld ist einer der bekanntesten jungen Ostdeutschen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren. Das macht ihn selbst zur Zielscheibe.

Von Dominique Bielmeier
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In Dresden ist Jakob derzeit Teil der „Dreigroschenoper“ am Staatsschauspiel: Nach dem Stück spricht er darüber, wie es ist, sich in Sachsen gegen Rechtsextremismus zu engagieren. Auch dabei kam es schon zu Pöbeleien.
In Dresden ist Jakob derzeit Teil der „Dreigroschenoper“ am Staatsschauspiel: Nach dem Stück spricht er darüber, wie es ist, sich in Sachsen gegen Rechtsextremismus zu engagieren. Auch dabei kam es schon zu Pöbeleien. © Jürgen Lösel

Dresden. Nazi-Gegner. Aktivist. Einer der wichtigsten jungen Ostdeutschen. Die Begriffe, mit denen Jakob Springfeld bezeichnet wird, sind vielfältig – und meist Zuschreibungen von außen. „Nazi-Gegner aus Sachsen“ nannte ihn der öffentlich-rechtliche Rundfunk in einem Porträt. Die Wochenzeitung „Die Zeit“ erklärte ihn schon 2019 zu einem der 100 wichtigsten jungen Ostdeutschen, neben der heutigen Außenministerin Annalena Baerbock und Schlagersängerin Stefanie Hertel. Und Aktivist? Würde er sich selbst auch so bezeichnen?

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