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Prozess um Juwelendiebstahl geht in Dresden weiter

Die Sommerpause ist vorbei. Erstmals sagen in Dresden wieder Zeugen aus. Es soll auch um eine Polizeikontrolle der Angeklagten kurz vor dem Einbruch gehen.

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25.11.2019: Zwei Mitarbeiter der Spurensicherung stehen vor dem Residenzschloss mit dem Grünen Gewölbe hinter einem Absperrband.
25.11.2019: Zwei Mitarbeiter der Spurensicherung stehen vor dem Residenzschloss mit dem Grünen Gewölbe hinter einem Absperrband. © Archivfoto: Sebastian Kahnert/dpa

Dresden. Der Prozess um den spektakulären Juwelendiebstahl aus der Dresdner Schatzkammer Grünes Gewölbe geht nach der Sommerpause am heutigen Dienstag weiter. Im Zuge der Beweisaufnahme sind weitere Zeugen geladen. Erwartet werden Ermittler aus Dresden und Berlin. Im Kern soll es noch einmal um eine Polizeikontrolle der Angeklagten in Berlin wenige Stunden vor dem Einbruch und die Spurenlage in einem der Fluchtwagen gehen.

Die Tatverdächtigen im Alter zwischen 23 und 28 Jahren sind wegen schweren Bandendiebstahls, Brandstiftung und besonders schwerer Brandstiftung angeklagt. Sie stammen aus einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie, von der einige Mitglieder mit schweren Straftaten in Verbindung gebracht werden.

Am frühen Morgen des 25. November 2019 sollen sie aus dem Grünen Gewölbe 21 Schmuckstücke mit insgesamt 4.300 Diamanten und Brillanten im Gesamtwert von über 113 Millionen Euro gestohlen und insgesamt Sachschäden in Höhe von über einer Million Euro hinterlassen haben. Von der Beute fehlt bisher jede Spur. (dpa)