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Sachsen

Ruhestörer droht mit Waffe - Chemnitzer Polizist schießt

Ein Einsatz wegen Lärms endet mit einem Schuss in die Wand neben der Tür. Zuvor war der Beamte von einem Betrunkenen mit einer Pistole bedroht worden.

In Chemnitz hat ein Polizist in einer bedrohlichen Situation geschossen.
In Chemnitz hat ein Polizist in einer bedrohlichen Situation geschossen. © Julian Stratenschulte/dpa (Symbolbild)

Chemnitz. Bei einem nächtlichen Einsatz in Chemnitz hat ein 35 Jahre alter Polizist in bedrohlicher Situation einen Schuss aus seiner Dienstwaffe abgegeben. Wie die Polizeidirektion Chemnitz am Samstag mitteilte, wurde niemand verletzt. Ein Beamter sei aber mit Verdacht auf ein Knalltrauma von einem Arzt untersucht worden. Die Polizei war nach eigenen Angaben eine halbe Stunde vor Mitternacht wegen Lärms zu einem Mehrfamilienhaus gerufen worden.

Dort hatte ein Bewohner auch Geschirr aus dem Fenster geworfen. Als die Beamten an der Tür des mutmaßlichen Ruhestörers klingelten, öffnete der 38 Jahre alte Wohnungsinhaber mit vorgehaltener Pistole. Daraufhin schoss der Polizist. Das Projektil landete neben einer Türzarge in der Wand. Wie sich später herausstellte, war die Waffe des 38-Jährigen eine Gasdruckpistole. Der Mann sei alkoholisiert gewesen, hieß es. Er wurde in eine Fachklinik gebracht. (dpa)

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