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Großputz auf der Festung Königstein: Besucher zahlen weniger Eintritt

Die Dauerausstellung „In lapide regis – Auf dem Stein des Königs“ wird ab 8. Januar vorübergehend geschlossen. Das müssen Besucher der Festung wissen.

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Wie lebensecht wirken die Figuren von August dem Starken (li.), König Friedrich Wilhelm I. und Gräfin Orzelska in der Dauerausstellung „In lapide regis – Auf dem Stein des Königs“.
Wie lebensecht wirken die Figuren von August dem Starken (li.), König Friedrich Wilhelm I. und Gräfin Orzelska in der Dauerausstellung „In lapide regis – Auf dem Stein des Königs“. © Foto: Sebastian Thiel

Die Dauerausstellung auf der Festung Königstein legt im Januar eine Zwangspause ein. Von Montag, dem 8. Januar, bis einschließlich Sonntag, dem 28. Januar, wird die Schau "In lapide regis - Auf dem Stein des Königs" geschlossen bleiben. Der Grund ist die jährliche Revision, also ein Großputz der multimedialen Schau.

Die Dauerausstellung umfasst rund 500 Exponate und erstreckt sich über 33 Räume. Modelle, Installationen und lebensecht wirkenden Figuren erzählen die etwa 800-jährige Geschichte des Königsteins. Mehr als 25 Jahre lang wurde für die Schau geforscht, gesammelt und gebaut. Sie ist damit die umfangreichste Ausstellung auf der Festung Königstein – und ein Besuchermagnet. Fast zwei Millionen Erwachsene und Kinder haben sie seit ihrer Eröffnung im Jahr 2015 besichtigt, etwa 200.000 allein im vergangenen Jahr.

Die intensive Nutzung der Ausstellung mit zahlreichen interaktiven Elementen macht neben der täglichen Reinigung einmal jährlich einen umfassenden Großputz und Check-up erforderlich. In den nächsten drei Wochen werden alle Vitrinen geöffnet und die darin befindlichen Exponate gereinigt. Auch die Fußböden werden gepflegt, die Klimatechnik gewartet und Schäden behoben. Ab dem 29. Januar, noch vor dem Beginn der Winterferien in Sachsen, wird die Dauerausstellung wieder zugänglich sein.

Aufgrund der vorübergehenden Schließung der Dauerausstellung zahlen Besucher vom 8. bis 28. Januar einen reduzierten Eintritt. Es gilt der ermäßigte Preis von zehn Euro für Erwachsene. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sind kostenfrei. Für Besucher bleiben die anderen Ausstellungen und das Plateau der historischen Wehranlage geöffnet. Uneingeschränkt zugänglich sind beispielsweise das Brunnenhaus, die Ausstellungen in der Georgenburg, das Schatzhaus, der Fasskeller in der Magdalenenburg, das Alte Zeughaus und die Kranichkasematte. (SZ/kat)

Ab 29. Januar gelten dann wieder die regulären Wintereintrittspreise: 13 Euro für Erwachsene, zehn Euro für Kinder ab sieben Jahren. Die Wintersaison erstreckt sich bis Ende März. In dieser Zeit ist die Festung täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.